Tech-milliarden jagens die seahawks: zuckerberg und cook liebäugeln mit nfl-klub
Die Seattle Seahawks sind nicht länger nur ein Super-Bowl-Sieger, sondern kurz davor, zum teuersten Sport-Asset der Welt zu werden. Im Bieterrennen: Mark Zuckerberg und Tim Cook, zwei Männer, die sonst auf Konkurrenten-Events sitzen – WWDC gegen Meta Connect – und nun plötzlich Seite an Seite in derselben Luxury-Suite auftauchen könnten.
Paul allens erbe treibt die preisexplosion
Der 2018 verstorbene Microsoft-Mitgründer hatte verfügt, Seahawks, Trail Blazers und seine Sounders-Anteile zu verkaufen. Der Prozess läuft seit Februar 2026, nur Tage nach dem zweiten Ring der Seahawks. Die Bankengruppe um Allen & Company hat die Daten nun an vier Parteien verschickt – zwei Namen sind durchgesickert, zwei bleiben im Dunst der NDA-Pflicht.
Die Zahl, die durch die Konferenzleitungen flüstert: 8 bis 10 Milliarden Dollar. Damit würde der bisherige Rekord, der Kauf der Washington Commanders für 6,05 Milliarden, um mindestens eine Drei-Milliarden-Schulter tackle weit übersprungen. Die NFL selbst profitiert vom Tech-Boom: Streaming-Gelder, VR-Partnerschaften, AI-scouting – alles Spielzeuge, die Zuckerberg und Cook mitbringen.

Warum gerade jetzt?
Die Salary-Cap steigt 2027 auf über 300 Millionen, das neue Medienpaket sichert jedem Team jährlich mehr als 600 Millionen – vor Zählung der Ticketeinnahmen. Die Seahawks gehören zudem zu den global am stärksten vermarkteten Marken, Asien-Tour included. Kurz: Das Asset wirft mehr Cash ab als jemals zuvor.
Doch es gibt einen Haken. Allen hinterließ keine klassische Erbfolge, sondern eine Stiftung. Die Trustees müssen das Vermögen „zugunsten gemeinnütziger Zwecke“ einsetzen. Ein Rekordverkauf würde ihren Auftrag erfüllen – weshalb sie nicht verkaufen müssen, sondern verkaufen wollen. Der Druck auf die Bieter steigt, denn die Uhr tickt: Die Stiftung will 2027 ausgesteuert sein.

Was die tech-könige mit dem sport vorhaben
Zuckerberg testet bereits VR-Live-Übertragungen in Horizon Worlds; ein NFL-Team liefert Content mit eingebauter Fanbase. Cook wiederum drängt Apple Vision Pro in den Mainstream – was bietet sich mehr an als 70.000 schreiende Twelves im Lumen Field, die via Mixed-Reality die Defensive live durchschauen?
Beide könnten auch separates Kapital aufbringen, aber die Gerüchteküche schließt ein Joint Venture nicht aus: Zuckerberg liefert die Plattform, Cook die Hardware. Die Liga winkt bislang durch, weiß aber: Ein Zwei-Milliarden-Konsortium würde die Machtbalance zwischen alten Geld-Familien und neuen Tech-Konzernen endgültig kippen.
Die Seahawks selbst halten sich bedeckt. Head Coach Mike Macdonald antwortete auf die Frage nach neuen Eigentümern nur mit einem trockenen: „Wir konzentrieren uns auf Week 1.“ Die Spieler dagegen flüstern sich im Locker Room die Zahlen zu, wissen aber: Solange die Checks clearing sind, spielt es keine Rolle, ob die Unterschrift Zuckerberg oder Cook trägt.
Marktökonomen rechnen vor: Selbst bei zehn Milliarden liegt der multiple bei unter 15-faches EBITDA – ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die nächste TV-Runde 2030 startet und die Liga intern mit 25-fachen für Top-Teams kalkuliert. Wer heute zugreift, kauft unter Buchwert.
Entscheidend wird die finale Runde im September. Dann öffnen die Trustees die Briefe mit den endgültigen Gebote. Die Liga will bis Saisonbeginn 2027 Klarheit – sie braucht sie, denn die anderen 31 Eigentümer warten darauf, wie hoch die neue Benchmark ausfällt. Die Seahawks jedenfalls spielen schon mal mit dem Gedanken, ihren dritten Super Bowl zu gewinnen – und das, bevor ihr neuer Boss sie vielleicht in die Metaverse-Zone beamt.
