Schock für magdeburg: pokalträume zerplatzen – lemgo triumphiert!
Der SC Magdeburg muss eine weitere Niederlage hinnehmen. Nur einen Tag nach dem schmerzhaften Halbfinal-Aus im DHB-Pokal gegen den Bergischen HC vergaben die Elbestädter auch die Chance auf den dritten Platz an den TBV Lemgo Lippe. Ein herber Rückschlag für den Champions-League-Sieger, der nun mit leeren Händen das Feld räumt.

Die lemgoer nutzen ihre chance im direkten duell
Die Partie endete mit einem deutlichen 31:35 (15:16) für Lemgo, die am Vortag selbst knapp gegen die Füchse Berlin unterlegen waren. Constantin Möstl bewies im Kasten der Lipper seine Klasse und verhinderte mit 17 Paraden noch mehr Ungemach für sein Team. Tim Suton war mit acht Toren der erfolgreichste Werfer auf Magdeburger Seite, konnte aber den knappen Ausgang nicht verhindern. Die Niederlage bedeutet zudem, dass der SCM in der kommenden Saison nicht direkt in die Achtelfinals des DHB-Pokals einziehen wird – eine bittere Pille für die ambitionierten Magdeburger.
Trainer Bennet Wiegert steht vor einer Herausforderung: Zwei Titelchancen sind zwar noch intakt. In der Bundesliga scheint die Meisterschaft mit sieben Punkten Vorsprung auf die SG Flensburg-Handewitt bereits nahezu sicher. Doch die Champions League, in der der Titelverteidiger am 29. April im Viertelfinal-Hinspiel bei Pick Szeged gefordert ist, bietet nun die letzte Möglichkeit, die Saison doch noch erfolgreich zu beenden. Die Entscheidung fällt in der darauffolgenden Woche in Magdeburg. Es bleibt abzuwarten, ob der SCM die Enttäuschungen schnell verdaut und mit neuer Kraft in die anstehenden Aufgaben geht.
Die Leistungsexhibition der Lemgoer zeigt, dass der Kampf um die Plätze in der Handball-Bundesliga härter ist denn je. Während Magdeburg nun nach Lösungen suchen muss, um die mentale Stabilität wiederherzustellen, können die Lipper selbstbewusst auf ihre Leistung blicken. Eine überraschende Wendung in der Saison, die dem Handball-Sport in Deutschland neue Impulse verleiht.
