Gosens mit florenz am abgrund: rom demütigt fiorentina!

Ein Schock für die AC Florenz und Nationalspieler Robin Gosens: Die Toskaner wurden in Rom von der AS Rom mit 0:4 abserviert und stehen nun vor der wohl schwersten Aufgabe der Saison. Ein Punkt reicht, um den Klassenerhalt in der Serie A zu sichern – doch nach dieser Vorstellung scheint selbst das nicht mehr garantiert.

Die roma zeigt, wie man tore macht, florenz nicht

Die roma zeigt, wie man tore macht, florenz nicht

Die Partie im Olimpico war bereits nach 34 Minuten entschieden. Gianluca Mancini, der Brasilianer Wesley und Mario Hermoso trafen für die Gastgeber und brachten die Römer in Führung. Niccolo Pisilli erhöhte die Führung in der zweiten Halbzeit auf ein deutliches 0:4. Die Fiorentina wirkte komplett von der Rolle, die Abwehr war ein Sieb, und im Angriff fehlten jegliche Durchschlagskraft. Es war eine Demonstration von Rom, wie man einen Gegner dominiert.

Lo que nadie cuenta ist, dass die Ausgangslage eigentlich besser hätte sein können. Cremonese, der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, verlor zeitgleich mit 1:2 gegen Lazio Rom. Dadurch blieb die Fiorentina zwar vorerst auf dem 16. Platz, aber die Aufgabe ist weiterhin enorm.

Gosens stand derweil über die volle Distanz auf dem Platz. Nach seiner Oberschenkelverletzung war er zurück, doch wirkte er ebenso wie der Rest der Mannschaft bemüht und fand kaum Anschluss ins Spiel. Die fehlende Abstimmung und die mangelnde Kreativität waren offensichtlich. Es war eine Leistung, die sich gewiss nicht für die Geschichtsbücher eignet.

Die Roma hingegen kann durch den Sieg den Anschluss an die Champions-League-Ränge festigen. Für die Fiorentina gilt es nun, die Lehren aus dieser Demütigung zu ziehen und im entscheidenden Saisonfinale die Nerven zu behalten. Der Druck ist enorm, und die Fans bangen um den Verbleib in der Serie A.

Florenz hat 37 Punkte auf dem Konto, Cremonese lediglich 28. Das Torverhältnis von 15 Toren spricht zudem für die Fiorentina – ein kleiner Trost in dieser schwierigen Situation. Ob es reicht, um die Klasse zu halten, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Mannschaft muss nun zusammenfinden und alles daran setzen, den einen Punkt zu holen, der den Klassenerhalt bedeutet. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber nach dieser Vorstellung ist die Lage ernst.