Bayern stellt kim zum verkauf: 50-millionen-preisschild blockiert rückkehr nach fenerbahce
Min-jae Kim sitzt auf der gläsernen Ersatzbank der Triple-Jäger. 15 Liga-Einsätze, drei Champions-League-Starts – die Zahlen sind das Protokoll eines Abstiegs. Bayern plant mit Jonathan Tah, nicht mit ihm. Die Konsequenz: Wer 50 Millionen Euro zahlt, darf das „Monster“ mitnehmen.
Fenerbahce und galatasaray liebäugeln, doch die türkei zahlt nicht
Der türkische Journalist Alper Yemeniciler schrieb gestern von einem Fenerbahce-Interesse. Domenico Tedesco kennt Kim noch aus gemeinsamen Leipzig-Tagen. Die Wahrheit: Die Türken schieben nur heiße Luft. Galatasaray soll auch zuschauen, doch selbst beim Rekordmeister aus Istanbul würde die Bankrotterklärung folgen, sollte man die Ablöse zahlen. Kein Verein in der Süper Lig kann sich diese Summe leisten – schon gar nicht für einen Innenverteidiger, der in München als zweite Wahl gilt.
Die italienische Klientel bleibt. Juventus sucht einen Nachfolger für die alternde Abwehr, Milan braucht einen Chef, der die defensive Achse endlich stabilisiert. Luciano Spalletti liebt Kim: Unter dem aktuellen Italien-Coach wurde der Koreaner in Neapel zur Wand. Ein Gespräch ist da nur logisch. Doch auch die Serie A schreckt vor der 50-Millionen-Marke zurück. Die Ablöse ist kein Preis, sie ist ein Schild: Betreten verboten für Sparfüchse.

Die wm tickt – und damit kims uhr
In der südkoreanischen Nationalmannschaft trägt Kim das zweite Kapitänsbinde. Bei der WM im Sommer trifft Südkorea auf Tschechien, Mexiko und Südafrika. Drei starke Gegner, drei Bühnnen. Läuft Kim auf, steigt sein Marktwert. Bleibt er Bankdrücker, bleibt die Ablöse ein frommer Wunsch. Die Bayern sitzen am längeren Hebel: Sie wollen kein Minus, wollen aber auch keinen Unruhestifter. Kim will spielen. Die Uhr tickt lauter als je zuvor.
50 Millionen Euro für einen Ersatzmann – das ist die neue Preislogik des Rekordmeisters. Wer zahlt, darf mitnehmen. Wer nicht zahlt, darf zuschauen, wie das „Monster“ seine Krallen wetzt – auf der Bank. Kim wird gehen, das steht fest. Die Frage ist nur, wer das Geld und den Mut hat, ihn zu befreien.
