Rüdiger tritt diego rico ins gesicht – droht jetzt das nationalteam-aus?

Ein Kniecheck ins Gesicht, kein Pfiff, keine Karte – und das Santiago Bernabéu schaute einfach zu. Was Antonio Rüdiger am Montagabend gegen Getafe ablieferte, war keine Grätsche im Eifer des Gefechts. Es war nach Ansicht vieler ein gezielter Angriff auf Diego Rico, der bereits am Boden lag. Real Madrid verlor 0:1. Aber über das Ergebnis redet gerade kaum jemand.

Was in der 27. minute wirklich passierte

Was in der 27. minute wirklich passierte

Das Spiel stand noch 0:0, als Rüdiger und Rico aneinandergerieten. Nach einem vorangegangenen Zweikampf, der mit einem Foulpfiff geahndet worden war, soll der deutsche Innenverteidiger den Spanier beim Zurücklaufen verbal angestachelt haben. Sekunden später kam der Ball zu Rico – und Rüdiger, so schildert es das Opfer selbst, schob sogar einen eigenen Mitspieler zur Seite, um an Rico heranzukommen. Das Knie traf ihn mitten ins Gesicht.

Rico ließ nach dem Abpfiff kein gutes Haar an der Szene: „Es war eine Aggression. Man sieht deutlich, dass er mich absichtlich treffen wollte.