Bayern gegen psg: dreesen schockiert über schiri-einsatz
München – Der FC Bayern ist alles andere als zufrieden mit der Ansetzung der Schiedsrichter für das Champions-League-Heimspiel gegen Paris Saint-Germain. Jan-Christian Dreesen, der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters, äußerte sich überrascht und sogar irritiert über die Wahl des Ungarns Csaba Budai.

Die wahl des schiedsrichters: ein fragwürdiges signal?
Die Entscheidung des Europäischen Fußballverbands (UEFA), Budai für diese hochbrisante Partie zu bestimmen, hat in der Säbener Straße für Stirnrunzeln gesorgt. Dreesen sprach von einer „erstaunlichen“ und „ungewöhnlichen“ Vorgehensweise, die den Anschein erwecke, man wolle den Deutschen nicht wohlgesonnen sein. Die Tatsache, dass ein Schiedsrichter mit vergleichsweise wenig Erfahrung auf dieser Ebene in einem solch wichtigen Spiel eingesetzt wird, wirft Fragen auf. Es ist nicht nur die Qualität des Schiedsrichterteams an sich, sondern auch die Wahrnehmung, wie fair und unparteiisch die Schiedsrichterarbeit sein wird.
Die FIFA hat in den letzten Jahren intensiv an der Ausbildung und Bewertung von Schiedsrichtern gearbeitet, aber die Wahl von Budai für dieses Spiel scheint einen Rückschritt darzustellen. Zwar ist es immer schwierig, eine perfekte Schiedsrichterauswahl zu treffen, doch die UEFA hätte hier, so der Eindruck, sorgfältiger prüfen müssen. Die Konsequenzen für den Spielverlauf könnten erheblich sein, sollte es zu Fehlentscheidungen kommen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kontroverse auf die Vorbereitung des FC Bayern auf das Spiel gegen PSG auswirken wird. Sicher ist: Die Stimmung im Lager der Münchner ist alles andere als euphorisch. Die Spieler werden sich nun zusätzlich auf die Leistung des Schiedsrichterteams einstellen müssen, was eine zusätzliche Belastung darstellt. Der Druck auf die Mannschaft ist enorm, und jede Fehlentscheidung könnte den entscheidenden Unterschied ausmachen.
