Remiro: drei nullnummern – doch was bedeutet das wirklich?

Álex Remiro hat am vergangenen Samstag gegen Levante seine dritte Saisonpartie ohne Gegentor in der LaLiga gefeiert. Eine schlichtweg magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass er in den bisherigen 30 Spieltagen immer auf dem Platz stand und in den vergangenen Saisons regelmäßig mehr als ein Dutzend solcher Partien vorweisen konnte. Ein Lichtblick für den Schlussmann, der gerade von einer internationalen Erfahrung mit Spanien zurückkehrt.

Die ungewöhnliche situation im spanischen tor

Die ungewöhnliche situation im spanischen tor

Remiros Rückkehr nach Zubieta erfolgte am Mittwoch, nach einem Länderspiel gegen Ägypten, bei dem Joan García, der Torwart von Barcelona, sein Debüt im spanischen Trikot gab. García ersetzte David Raya in der 62. Minute und sorgte somit für eine der positiven Überraschungen der Partie. Unai Simón, der im vorherigen Spiel gegen Serbien im Tor stand, war der Einzige der vier nominierten Torhüter, der in diesem Länderspiel keine Einsatzminuten erhielt. Remiro kehrte in die baskische Hauptstadt zurück und feierte mit der Mannschaft einen wichtigen Sieg – einen 2:0-Erfolg gegen Levante, der mit einem sauber gehaltenen Tornetz verbunden war.

Obwohl Remiro nicht übermäßig gefordert war, bewies er seine Klasse mit einer Glanzparade gegen Tunde in der ersten Halbzeit und einer weiteren wichtigen Intervention gegen Víctor García in der zweiten Halbzeit, bevor Brais Méndez den zweiten Treffer für die Real Sociedad erzielte. Ein weiterer Tag, an dem er sich positiv ins Ergebnis einschreiben konnte. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur drei Partien ohne Gegentor in dieser Saison, im krassen Gegensatz zu den 6, 14, 19, 15, 15 und 12 Nullnummern in den vorherigen Saisons. Das entspricht einem Prozentsatz von lediglich 35%, verglichen mit einem beeindruckenden Wert von 39% in den vorherigen Spielzeiten.

Die Frage nach der Finalbesetzung

Für das kommende Samstagspiel gegen Deportivo Alavés in Anoeta gilt Remiro als gesetzt, wie er es in den bisherigen 30 Spielen der Saison war. Doch die Entscheidung, wer im Finale am 18. Mai in Sevilla das Tor hüten wird, hängt noch in der Schwebe. Wird Unai Marrero, der im Pokalspiel bereits seine Chance hatte, erneut zum Einsatz kommen oder setzt Trainer Pellegrino Matarazzo auf die Erfahrung und Internationalität von Remiro? Eine spannende Frage, die noch offen ist und die Fans in Atem hält.