Giro d'italia: cortina enthüllt seine strategie und kaffee-geheimnisse!
Iván García Cortina, der erfahrene Klassikerspezialist, mischt das Peloton des Giro d'Italia auf und bringt nicht nur sein Können, sondern auch seine Leidenschaft für guten Kaffee mit. Im exklusiven Gespräch mit MARCA P. gibt der Asturier Einblicke in seine Rolle im Movistar-Team, seine Erwartungen an die Rundfahrt und seine ganz persönlichen Rituale.
Cortina: mehr als nur ein helfer für mas
Cortina sieht seine Aufgabe klar: Er soll Enric Mas unterstützen, den designierten Kapitän des Teams. „Ich glaube, er kann es gut machen“, so Cortina. „Er hat im letzten Jahr gezeigt, dass diese Rundfahrt zu ihm passt. Ich hoffe, ich kann ihm in den wichtigen Zonen helfen und ihn unterstützen, um für die maglia rosa und eine Etappe zu kämpfen.“ Doch Cortina ist mehr als nur ein Helfer. Er ist ein Mann der Freiheit, der in den Klassikern sein Glück sucht und im Rennen seine eigenen Chancen ergreifen will.
Das Movistar-Team präsentiert sich als eine Einheit mit klaren Rollenverteilungen. Neben Mas und Cortina zählt Orluis als Sprinter, während Javi und Einer Mas in entscheidenden Momenten unterstützen sollen. Die jungen Talente Miles und Nelson werden in Einzelzeitfahren zum Einsatz kommen. „Wir haben eine gute Gruppe, um etwas Schönes zu schaffen“, betont Cortina.

Die herausforderung vingegaard und die allergie-sorge
Obwohl der dänische Superstar Jonas Vingegaard als klarer Favorit gilt, glaubt Cortina nicht, dass das Rennen vorzeitig entschieden ist. „Für meine Sichtweise ist das Rennen sehr offen“, erklärt er. „Vingegaard kann stürzen, ihm kann alles passieren. Das Peloton ist immer unberechenbar.“ Ein weiteres Thema, das Cortina anspricht, ist seine Allergie, die ihn in Italien oft plagt. „Ich hoffe, es wird nicht so schlimm“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Nairo hat ja auch immer Probleme mit der Allergie.“
Die Veränderung im Radsport ist für Cortina unübersehbar. „Es ist ein Radsport, der sich verändert hat. Die Spannung ist den ganzen Tag hoch, jede Etappe wird zu 100 Prozent angegangen. Wenn man stürzt, bricht man sich etwas.“ Die hohe Geschwindigkeit und die dichte Rennplanung führen zu einer Zunahme von Verletzungen, was das Team Movistar zu spüren bekommt. „Wir sind ein bisschen personell unterbesetzt“, räumt Cortina ein.
Kaffee als ritual und die zukunft im team
Neben dem sportlichen Aspekt legt Cortina großen Wert auf seine persönlichen Rituale. Und da kommt sein Kaffee ins Spiel. „Ich bringe immer meine Kaffeemaschine, meinen Mahlgrad und meinen Kaffee mit“, gesteht er. „Mein morgendlicher Kaffee darf nicht fehlen.“
Über seine Zukunft im Team Movistar ist Cortina optimistisch. „Ich bin zufrieden. Ich habe hier meinen Platz gefunden“, sagt er. „Ich würde gerne bleiben, aber im Moment gibt es noch keine konkreten Gespräche.“
Am Ende des Gesprächs äußert Cortina seinen Wunsch für das Rennen: „Ich hoffe, Enric kann mit meiner Hilfe um die maglia rosa kämpfen.“ Und er fügt hinzu: „Ich hoffe, Vingegaard wird sicher auf dem Podium stehen, und Enric wird ihm dicht auf den Fersen sein.“
