Handball-wm: spanien setzt sich gegen israel durch – erster schritt richtung olympia!
Buenos Aires bebte am Donnerstag, als die spanische Nationalmannschaft im ersten Duell der WM-Qualifikation gegen Israel einen wichtigen Sieg errang. Mit 32:27 behaupteten die Iberer die Oberhand und legten damit den Grundstein für die Teilnahme an der Handball-Weltmeisterschaft 2027 und, was noch bedeutender ist, für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

Ein umzug aufgrund geopolitischer umstände
Die aktuelle, angespannten geopolitische Lage zwang die spanischen und israelischen Teams dazu, ihre Qualifikationsspiele nicht in ihren jeweiligen Heimatländern, sondern in der argentinischen Hauptstadt auszutragen. Die „Casa del Handball“ in Buenos Aires bot somit die ungewöhnliche Kulisse für dieses wichtige Duell.
Doch dieses Spiel war mehr als nur ein Kampf um einen WM-Ticket. Es war ein erster, entscheidender Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen. Der Weltmeistertitel in Deutschland 2027 sichert nicht nur die Teilnahme an der WM, sondern eröffnet auch die Tür zu den prestigeträchtigen Preolympischen Turnieren. Die Bedeutung dieses Sieges für die spanische Mannschaft kann kaum überschätzt werden.
Die „Hispanos“, wie die spanische Mannschaft liebevoll genannt wird, zeigten eine deutliche Steigerung im Laufe des Spiels. Besonders hervorzuheben ist die wachsende defensive Stabilität, die offensive Führung von Ian Tarrafeta und Marcos Fis sowie die herausragende Leistung von Sergey Hernández im Tor.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Israel mit schnellen Angriffen überraschte, übernahm Spanien die Kontrolle. Ein 18:12-Vorteil zur Halbzeitpause sprach für eine taktische Anpassung und eine verbesserte Teamleistung.
Die zweite Halbzeit begann für Spanien mit dem gleichen Schwung, mit dem sie die erste Hälfte beendet hatten. Eine schnelle Ballzirkulation und präzise Pässe ermöglichten es, die Führung weiter auszubauen. Doch Israel gab nicht auf und kämpfte verbissen um die Wende. Ein 0:4-Teiler ließ das Spiel kurzzeitig aufleben, doch Jordi Ribera reagierte mit einer Auszeit und stabilisierte die spanische Defensive.
Sergey Hernández war in dieser Phase der unumstrittene Mann des Spiels, mit Paraden, die die israelischen Angreifer zur Verzweiflung trieben. Seine Leistung war entscheidend, um den knappen Vorsprung zu verteidigen.
Am Ende stand ein verdienter 32:27-Sieg für Spanien im Protokoll. Ein Ergebnis, das die Mannschaft vor dem Rückspiel am kommenden Samstag in einer komfortablen Position zurücklässt.
Jordi Ribera, der spanische Bundestrainer, betonte nach dem Spiel die Schwierigkeit des Matches und die hohe Wettbewerbsfähigkeit des israelischen Teams. Er wünscht sich jedoch mehr Konstanz in der Leistung seiner Mannschaft, da Spanien in einigen Phasen des Spiels die Kontrolle fast vollständig übernommen hatte, um dann wieder nachzulassen.
Die nächste Hürde steht bereits vor der Tür: das Rückspiel gegen Israel. Spanien muss seine Leistung bestätigen, um den Traum von Olympia 2028 nicht zu gefährden.
