Inter mailand jagt casemiro: brasilianer will 2026 weg – united droht verlust
Der Countdown läuft. Carlos Henrique Casimiro, 34 Jahre, 74 Champions-League-Einsätze, fünf Titel, steht vor der letzten großen Entscheidung seiner Karriere. Sein Vertrag bei Manchester United endet im Sommer 2026 – und Inter Mailand hat die Fühler ausgestreckt. Das bestätigt brasilianische Tupi-Reporter, die seit Wochen mit Casemiros Berater im Kontakt stehen.
Der Klub aus der Via della Liberazione sucht einen erfahrenen Sechser, der das Mittelfeld sofort stabilisiert, ohne Abtastphase. Casemiro passt ins Raster: Ballgewinn-Rate 65 %, Luftzweikampf-Quote 72 %, Leadership im Katakomben-Stil. Die roten Teufel wollten ihn eigentlich bis 2027 binden, doch der Spieler lehnte ein Angebot über 10,5 Millionen Euro Jahresgehalt ab. Grund: Er will sich nicht in die Premier-League-Reserve drängen lassen, wo die Trikotnummer 18 bereits an Mason Mount weitergereicht wurde.
Warum inter gerade jetzt zuschlagen will
Simone Inzaghi testet seit Januar ein 3-1-4-2 mit Ball-rotation im Aufbaudreieck. Die Rolle des tiefen Stabilisators ist dabei Schlüssel – und mit Hakan Calhanoglu als nominellem Regisseur fehlt ein Abräumer, der diagonal deckt und sofort umstellt. Casemiros Vertikal-Sprint von 32 Metern gegen den Ball ist laut Opta-Statistik noch immer Weltklasse. In der Königsklasse-Saison 2023/24 gewann er 112 Zweikämpfe in 55 Minuten gegen FC Kopenhagen – mehr als jeder Inter-Akteur in der kompletten Vorsaison.
Die Finanzlage im Giuseppe-Meazza-Stadion ist angespannt, doch ein ablösefreier Transfer im Winter 2025/26 würde die Liquiditätsregeln der UEFA nicht berühren. Budget: 9 Millionen Euro Jahresgehalt plus 3 Millionen Prämien, kalkuliert Sportdirektor Piero Ausilio. Die Arbeitserlaubnis liegt bereits vor – EU-Pass durch seine portugiesischen Vorfahren.

Mls oder arabien? für casemiro keine option
Saudi-Arabien bot im Sommer 45 Millionen für zwei Jahre. Er schwankte, sagte dann Nein. MLS-Sportdirektoren flogen nach Manchester – ebenfalls Absage. „Er will Champions League, nicht Pension“, sagt ein Berater, der anonym bleiben will. Die Rangfolge seiner Prioritäten: Titelfähiger Klub, Spitzenliga, klarer Stammplatz, dann erst Gehalt. Inter kann drei der vier Punkte abhaken. Die vierte Frage – ob Inzagih ihn auf Dauer vor der Abwehr installiert – wird im März in einem Geheim-Treffen in Lissabon geklärt.
United-Coach Erik ten Hag hält offiziell die Fassade: „Casemiro ist ein wichtiger Teil unserer DNA.“ Hinter den Kulissen aber wissen Aufsichtsräte: Ohne Verlängerung droht ein Zero-Euro-Verlust im Sommer 2026. Die Leihe mit Kaufoption im Januar 2025 ist bereits durchgerechnet – 3 Millionen Euro plus 70 % der Gehaltsübernahme. Das lehnte Inter bislang ab. Die Italiener warten auf den Freisteller.
Die Uhr tickt. Wenn Inter in der Gruppenphase der Champions League den Aufstieg schafft, steigt der Druck auf die Finanzabteilung, weitere 25 Millionen Euro an Prämien zu sichern. Ein Teil davon würde sofort in die Gehaltskasse fließen – und Casemiro könnte schon im Winter mit einem Vorvertrag unterschreiben. Manchester United würde zwar nichts einnehmen, dafür aber die Löhne sparen und Platz für ein jüngeres Projekt schaffen.
Am 28. März 2026, 19:02 Uhr Ortszeit, schickte Tupi-Chefreporter Gianni Pampinella die letzte Nachricht: „Inter bleibt dran.“ Fünf Minuten später antwortete Casemiros Agent mit einem einzigen Emoji – einen schwarz-blauen Kreis. Ein Zufall? In der Transferkarussell-Welt gibt es keine Zufälle. Es gibt nur Timing. Und das liegt jetzt bei Inter Mailand.
