Fußball-legende stirbt: mircea lucescu bricht überraschend dahin!

Ein Schock für die Fußballwelt: Mircea Lucescu, einer der erfolgreichsten und innovativsten Trainer der jüngeren Geschichte, ist im Alter von 79 Jahren in Bukarest verstorben. Der frühere rumänische Nationaltrainer erlag einem Herzinfarkt, der ihn in den letzten Tagen schwer geschwächt hatte. Es ist ein Verlust, der weit über die Grenzen Rumäniens hinaus spürbar sein wird.

Von hunedoara zum europäischen top-trainer

Von hunedoara zum europäischen top-trainer

Lucescu begann seine Trainerkarriere als Spielertrainer in Hunedoara und entwickelte die Stadt schnell zu einem Hotspot des rumänischen Fußballs. Seine Fähigkeit, junge Talente zu fördern und taktisch innovative Mannschaften zu formen, wurde schon früh deutlich. Der Durchbruch gelang ihm, als er die rumänische Nationalmannschaft zur Europameisterschaft 1984 führte und sensationell Italien, den amtierenden Weltmeister, bezwingen ließ. Ein Moment, der für immer in die Annalen des rumänischen Fußballs eingehen wird.

Nach seiner Zeit als Nationaltrainer wechselte Lucescu zum Dinamo 1948 Bukarest, wo er mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Pokals im Jahr 1990 einen weiteren Meilenstein setzte. Der Ruf des Trainers war international gewachsen, und so wagte er 1991 den Sprung nach Italien, wo er zunächst Brescia in die Serie B führte und anschließend bei Reggiana und Inter Mailand tätig war. Bei Inter hatte er Stars wie Ronaldo und Roberto Baggio unter sich – eine Ära, die zwar nicht von großen Titeln gekrönt war, aber seine taktische Brillanz unter Beweis stellte.

Zurück in Rumänien und später beim Galatasaray Istanbul feierte Lucescu weitere Erfolge, darunter den Gewinn der UEFA-Super-Cup gegen Real Madrid. Doch der größte Teil seiner Trainerkarriere verbrachte er in der Ukraine, wo er mit Shakhtar Donetsk eine Ära des Erfolgs einleitete. Acht Meistertitel, sechs Pokalsiege und acht Supercups – Lucescu führte Shakhtar zu einer Dominanz, die in der ukrainischen Liga ihresgleichen sucht. Die Zahl spricht für sich: Mit 35 gewonnenen Titeln gehörte er zu den erfolgreichsten Trainern der Welt, nur übertroffen von Pep Guardiola und Alex Ferguson.

Es war mehr als nur Titel sammeln. Lucescu war ein Visionär, der den Fußball in den Ländern, in denen er tätig war, nachhaltig prägte. Sein Einfluss ist unbestreitbar, und sein Vermächtnis wird weiterleben. Der Verlust eines solchen Trainers hinterlässt eine Lücke, die kaum zu füllen sein wird.