Deportivo la coruña: breite kader und überraschende rotation auf dem weg nach oben?
Die Galicier überraschen! Deportivo La Coruña präsentiert sich derzeit als eine der formstärksten Mannschaften in der Liga und scheint ernsthaft in der Aufstiegsrennen mitmischen zu können. Doch was macht den Erfolg des Teams aus?

Ein kader für alle fälle: tiefe als erfolgsfaktor
Ein Blick auf die Aufstellungen der vergangenen Spiele offenbart ein überraschendes Bild: Deportivo La Coruña ist das Team mit der höchsten Spieleranzahl in der Liga. Trainer Vicente Álvarez, genannt Ximo, und sein Nachfolger Rubén Altimira scheinen großen Wert auf eine breite Rotation zu legen. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Selbst Spieler, die nicht regelmäßig zum Einsatz kommen, sammeln ordentliche Spielminuten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Leistungsträger wie Mella und Yeremay ausfallen, wird dadurch minimiert – ein entscheidender Vorteil im Kampf um die Spitze.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Mit einem Durchschnitt von 43,7 % Spielanteil pro Spieler liegt Deportivo an der Spitze der Liga, deutlich vor Leganés, Castellón, Almería und Eibar. Das bedeutet, dass nahezu jeder im Kader seinen Beitrag leisten kann. Ein solch breiter Kader ist nicht nur eine Stärke bei Ausfällen, sondern fördert auch den Konkurrenzkampf und steigert die Leistungsbereitschaft im gesamten Team.
Die defensive Stabilität wird durch eine Vielzahl an Optionen gewährleistet: Ximo und Altimira an den Außenpositionen, die Viererreihe der Innenverteidiger Comas, Loureiro, Barcia und Noubi, sowie Escudero und Quagliata. Im Mittelfeld ist ebenfalls eine beeindruckende Auswahl vorhanden mit Villares, Jurado, Patiño, Soriano und Riki. Und auch im Angriff kann auf eine Vielzahl an Spielern zurückgegriffen werden, trotz der aktuell fehlenden Mella und Yeremay. Dazu zählen Namen wie Stoichkov, Eddahchouri, Mulattieri, Christian Herrera und der junge Nachwuchsspieler Nsongo.
Lediglich der Torwart Germán, der seinen Platz im Kasten an Ferllo verloren hat, und der seit Monaten verletzte Gragera fallen aus dem Kader. Doch selbst diese Ausfälle scheinen die Mannschaft nicht zu bremsen. Die Flexibilität und die Tiefe des Kaders machen Deportivo La Coruña zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten. Die Bilanz der Rotation ist klar: Stabilität und Erfolg.
