Otermín rettet atlético in der 102. minute – alhama versinkt
Fußball kann grausam sein. Der Alhama CF wähnte sich bereits in Sicherheit, hatte soeben per Elfmeter geführt – und dann kam Rosa Otermín. Erst die Vorlage zum Ausgleich, dann in der 102. Minute der Dolchstoß zum 1:2. Drei Punkte für Atlético de Madrid, bittere Leere im Francisco Artés Carrasco.
Ein elfmeter zündet, otermín löscht das feuer
Die erste Halbzeit war ein zähes Duell ohne Tore, in dem die Gäste aus Madrid die klareren Chancen hatten. Erst nach der Pause wurde die Partie lebendig – und physisch. Während Atlético mehr Ballbesitz hatte, waren es die Gastgeberinnen, die mit ihren schnellen Kontern für Unruhe sorgten. Belén und María José machten der Abwehrkette der Rojiblankas das Leben schwer.
Den entscheidenden Impuls lieferte ein Strafstoß. Schiedsrichterin ahndete ein Foul von Lauren an Berasategui – Estefa übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän. Alhama vorne, die Fans im Taumel.
Drei Minuten hielt die Freude. Nur drei. Fiamma Benítez drückte eine Flanke von Otermín aus kurzer Distanz über die Linie. 1:1. Und wer dachte, das sei das Ende der Geschichte, kannte Otermín noch nicht gut genug.

Otermín: drei vorlagen in vier spielen, jetzt auch das siegtor
In der Verlängerung war es die Nummer 14 der Rojiblankas, die erneut auftauchte – diesmal als Torschützin. Minute 102. Ein Treffer, der Alhama in die Tiefe der Tabelle drückt. Sieben Spieltage bleiben dem Klub aus Murcia noch, um das Schicksal abzuwenden. Sieben Endspiele.
Was das Ergebnis noch bitterer macht: Auch DUX Logroño, direkter Konkurrent im Abstiegskampf, verlor zu Hause gegen Costa Adeje Tenerife mit 0:1. Eine Chance, die Logroño nicht nutzte – und die Alhama nun mit leeren Händen dastehen lässt, obwohl beide verloren haben.

Was diese niederlage für alhama bedeutet
Alhama kämpft nicht mehr nur gegen den Abstieg. Sie kämpfen gegen die Zeit, gegen die Erschöpfung und gegen eine Tabelle, die keine Gnade kennt. Die Mannschaft zeigte Charakter, zwang Atlético in die Verlängerung – aber Charakter allein rettet keine Saison.
Otermín hat in den letzten vier Spielen dreimal aufgelegt und einmal selbst getroffen. Das sind die Zahlen einer Spielerin in Topform. Für Alhama ist sie zum Symbol einer Niederlage geworden, die man sich noch lange merken wird.
