Laimer vor bayern-aus? eberl stoppt vertragsgespräche
Konrad Laimer kann den FC Bayern im Sommer 2027 kostenlos verlassen – und Max Eberl lässt ihn. „Die Gespräche ruhen“, sagt der Sportvorstand vor dem Flug nach Bergamo. Kein Drama, kein Streit, nur kalte Verhandlungsarithmetik.

Warum eberl jetzt die bremse zieht
Die Positionen liegen auseinander, die Distanz ist messbar in Euro und Jahren. Laimer will sich mit 30 noch einmal richtig eindecken, Bayern bietet eine Routinepauschale mit Leistungsklauseln. Eberls Satz klingt nach Absage, ist aber ein Poker: „Er wäre nicht der Erste, der ‚Nein‘ sagt.“ Leroy Sané musste gehen, weil er sich zu teuer machte. Laimer droht das gleiche Schicksal.
Seit Sommer 2023 ist der Österreicher der Multi-Tool der Bayern. Rechtsverteidiger, Sechser, Pressing-Generator. 38 Pflichtspiele in dieser Saison, nur Joshua Kimmich und Dayot Upamecano kamen öfter zum Einsatz. Doch Laimers Körper schlägt Alarm: Sprunggelenk, Oberschenkel, Adduktoren – alle 21 Tage eine Zwangspause. Die medizinische Abteilung hat intern ein Ampelsystem hochgefahren.
Eberl spielt das Zeit-Spiel. Je näher das Vertragsende rückt, desto größer der Druck auf Laimer. Ein ablösefreier Wechsel 2027 würde dem Spieler die höchste Gehaltsstufe erlauben, Bayern bliebe die Ablöse erspart. Beide Seiten wissen: Entscheidung spätestens im Winter, sonst droht der Sané-Effekt.
Bayern plant parallel. Thierno Ballo (Wolfsburg) und Michael Kayode (Fiorentina) stehen auf der Scouting-Liste. Keiner bietet Laimers Aggressivität, aber alle sind jünger und günstiger. Die Botschaft ist klar: Wer bleiben will, muss sich bewegen – und zwar nicht nur auf dem Platz.
