Luis enrique denkt an seinen roma-sprachlehrer – ein dank nach champions-sieg!

Paris – Der Triumph von Paris Saint-Germain über Arsenal im Champions-League-Finale war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch eine emotionale Reise für Luis Enrique. Der spanische Coach ließ im Jubel nach dem dramatischen Elfmeterschießen einen besonderen Menschen nicht vergessen: Claudio Bisceglia, seinen italienischen Sprachlehrer aus seiner Zeit bei Roma.

Ein unerwarteter dank an die anfänge

Ein unerwarteter dank an die anfänge

Luis Enrique, der gerade seine dritte Champions League gewann, widmete seinen Sieg dem Mann, der ihm vor Jahren half, die italienische Sprache zu meistern. „Ich muss meinem lieben Freund Claudio Bisceglia danken, meinem ‚romanista‘ Lehrer“, erklärte der PSG-Trainer gegenüber Sky Sport. Eine Geste, die zeigt, dass der Erfolg im Fußball oft auf unerwarteten Verbindungen und menschlichen Beziehungen basiert.

Die Saison 2011/12 in Rom war für den damals jungen Coach prägend. In nur wenigen Wochen lernte er dank Bisceglias Engagement überraschend fließend Italienisch. Es ist bereits die zweite öffentliche Würdigung dieses besonderen Bandes: Bereits 2015, als er mit Barcelona gegen Juventus Turin die Champions League gewann, sprach er seinen Dank aus.

Bisceglia, der weiterhin als Dolmetscher für den AS Rom tätig ist und zahlreichen Fußballern in der italienischen Hauptstadt zur Seite stand, ist mehr als nur ein Sprachlehrer. Er ist ein Freund und Vertrauter, der Luis Enriques Karriere auf vielfältige Weise bereichert hat. Seine Arbeit hat unzählige Spieler unterstützt, die durch Rom rotierten, und wurde zu einem festen Bestandteil des römischen Fußballgeschehens.

Während die Fans in Paris den Sieg feiern und die Bilder von Luis Enriques Jubel die Runden machen, bleibt die Geschichte von Claudio Bisceglia ein bewegendes Beispiel dafür, wie menschliche Begegnungen und die Bereitschaft, Neues zu lernen, auch im Hochleistungssport eine wichtige Rolle spielen können.