Ducksch nach eskalation: strafe und führerscheinentzug in england!
Schock in Birmingham
: Der ehemalige Bundesliga-Stürmer Marvin Ducksch muss in England mit den Konsequenzen einer Trunkenheitsfahrt bezahlen. Ein Unfall am Ostermontag, eine hohe Geldstrafe und ein lange andauernder Führerscheinentzug – die Details der Verurteilung lassen den deutschen Fußball-Fan sprachlos zurück.Der unfallhergang: drei autos betroffen, ducksch festgenommen
Am Ostermontag gegen 22:30 Uhr kam es in der Nähe des Trainingsgeländes von Birmingham City zu einem Unfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Der 32-jährige Ducksch, der im August 2025 von Bremen zu den „Blues“ gewechselt war, war der Fahrer eines der beteiligten Autos und wurde daraufhin von der Polizei festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,06 Promille – deutlich über der in England geltenden Grenze von 0,7 Promille.
Seine Anwältin, Julia Morgan, versuchte, das Verhalten ihres Mandanten zu beschreiben und betonte seinen „tadellosen Charakter“. Ducksch soll sich nach dem Unfall um die beiden weiblichen Unfallopfer gekümmert haben, die leichte Verletzungen – Nasenbluten und kleinere Wunden an Stirn und Daumen – erlitten hatten. Er habe zudem auf die Polizei gewartet. Ducksch selbst gab an, er habe versucht, einem Ast auf der Straße auszuweichen und dabei die Musik im Auto gewechselt. Eine Erklärung, die kaum überzeugen konnte.

Die strafe: 16.000 pfund und 14 monate führerscheinentzug
Das Gericht in Birmingham verurteilte Ducksch zu einer Geldstrafe von 16.000 Pfund (etwa 18.500 Euro). Darüber hinaus muss er für 14 Monate auf seinen Führerschein verzichten. Zusätzlich wurden Schadensersatzforderungen in Höhe von jeweils 1.000 Pfund (etwa 1.150 Euro) pro Unfallopfer zugesprochen. Die Summe ist beachtlich, aber die eigentliche Demütigung liegt wohl im öffentlichen Tritt.
Ducksch hatte in 33 Ligaspielen für Birmingham City zehn Treffer erzielt und war somit ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die die Saison auf dem zehnten Platz beendete. Nun droht ihm ein Imageschaden, der seine Karriere nachhaltig beeinflussen könnte. Die Frage, wie Birmingham City mit dieser Situation umgehen wird, bleibt offen. Ein sofortiger Rauswurf scheint unwahrscheinlich, aber eine öffentliche Entschuldigung und eine klare Distanzierung des Vereins von Duckschs Verhalten sind nun unausweichlich.
Die Geschichte von Marvin Ducksch ist eine bittere Mahnung: Auch etablierte Profifußballer sind nicht vor den Konsequenzen ihres Handelns gefeit. Und manchmal ist der Absturz schneller, als man ihn für möglich hält.
