Paleari: der torwart, der den toro stabilisierte – und die kasse im auge behält!
Alberto Paleari. Ein Name, der in Turin in dieser Saison für überraschende Stabilität und eine gehörige Portion Humor sorgte. Der 33-jährige Torwart, der im Sommer 2024 zu den Granata stieß, hat sich nicht nur zwischen den Pfosten bewiesen, sondern auch als eine Art „Kassenwart“ im Umkleideraum etabliert – und das ist nur eine Facette seiner positiven Wirkung.

Von der rolle zum rückhalt: palearis aufstieg
Anfangs stand Paleari im Schatten von Vanja Milinkovic-Savic, doch das Blatt wendete sich. Ab der 8. Spieltag übernahm er das Kommando, später wieder ab der 15. und bewies, dass er nicht nur ein solider Backup ist. Neun ungeschlagene Spiele – eine beeindruckende Bilanz, die zeigt, dass er sich seinen Platz redlich verdient hat. Natürlich gab es auch schwierige Momente, wie die Partien gegen Como, aber insgesamt hinterließ Paleari einen nachhaltigen positiven Eindruck.
Mehr als nur Paraden: Paleari ist mehr als nur ein guter Torwart. Er ist ein Anker im Team, ein Motivator und ein Mann mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Seine Worte im Dezember, als er die Mannschaft dazu aufrief, sich an die Tradition des Torino zu erinnern („Siamo comunque il Torino, ricordiamocelo“), zeigten sein tiefes Verständnis für den Verein und seine Geschichte. Er verkörpert Werte, die dem Verein am Herzen liegen – und das ist unbezahlbar.
Die „Fame“ nach Besserung, die er im Trainingslager in Prato allo Stelvio zeigte, war bezeichnend. Selbst der Wechsel von Israel konnte ihn nicht aus dem Konzept bringen. Er nutzte jede Chance, die sich bot, und bewies sein Engagement. Sein spektakulärer Flugparade gegen Pisa im Coppa Italia war ein Vorgeschmack auf das, was kommen sollte. Und das Tor gegen Genoa, das er mit zwei herausragenden Paraden sicherte, festigte seinen Ruf als zuverlässiger Rückhalt.
Auch im Derby gegen Juventus zeigte Paleari seine Klasse, mit drei entscheidenden Eingriffen gegen Conceiçao, David und McKennie sicherte er ein 0:0 und wurde zum Mann des Spiels gewählt. „Die Granata-Trikot ist schwer, aber es gibt dir so viel zurück“, sagte er damals – und das stimmt.
Nach seiner kurzen Zeit als Nummer eins hinter Israel, übernahm Paleari das Tor wieder und zeigte auch im Derby gegen Juventus eine solide Leistung. „Der Traum wäre gewesen, es umzudrehen“, kommentierte er das Spiel. „Nächstes Jahr müssen wir es gewinnen.“
Paleari blickt selbstkritisch auf seine Saison zurück: „In vielen Dingen hätte ich besser sein können. Ich bin ein Debütant mit 33 Jahren.“ Er schaut sich sogar die Serie über den Scudetto von 1976 an und lässt sich von den Geschichten der alten Spieler inspirieren. Er weiß, was er besser machen muss, und er ist bereit, hart dafür zu arbeiten.
Alberto Paleari hat in dieser Saison bewiesen, dass er nicht nur ein talentierter Torwart ist, sondern auch eine wichtige Persönlichkeit für den Torino. Er ist ein Spieler, der sich mit dem Verein identifiziert und der alles gibt – auf und neben dem Platz. Und das ist genau das, was die Fans sehen wollen.
