Hfc fegt emseloh mit 5:0 weg und jagt den ersten pokalsieg seit 2015

Der Hallesche FC hat sich mit einem Scherenschlag ins Finale des FSA-Pokals gespielt: 5:0 beim Außenseiter SV Eintracht Emseloh – und das vor 3.000 schwitzenden Fans in Eisleben, die trotz Schmuddelwetter ein kleines Fußballfest sahen.

Die Rot-Weißen brauchten keine großen Worte, nur 18 Minuten. Burim Halili nickte die erste Ecke seines Teams ein, Max Kulke schlenzte drei Minuten später das 2:0 ins lange Eck. Die Partie war gelaufen, bevor die Bratwurst kalt wurde.

Polat-doppelpack macht den deckel drauf

Polat-doppelpack macht den deckel drauf

Maurice Hauptmann schraubte nach der Pause mit einem satten Linksschuss auf 3:0, ehe Joker Serhat Polat binnen fünf Minuten die Kirche zum Dorf machte. Sein 4:0 war ein Lupfer aus 16 Metern, das 5:0 ein Kopfball, den selbst der Emseloher Präsident Peter Müller applaudieren musste. „Wir haben tapfer gekämpft, aber heute war einfach Klasse gegen Klasse“, sagte er nach der Partie.

Für den HFC ist es das vierte Finaleinzug in den letzten zehn Jahren – gewonnen hat er den Pokal zuletzt 2015. Nun wartet am 23. Mai im eigener Stadion Germania Halberstadt, die sich in Gardelegen mit 5:1 durchsetzte und endlich den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte schaffen will.

Trainer Christian Hentschel ließ seine Profis nach dem Schlusspfiff noch einmal vor die Südkurve rennen. Die Fans skandierten „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – ein kleiner Seitenhieb auf den möglichen DFB-Pokal-Startplatz, der dem Sieger winkt. Die Spieler dankten mit Autogrammen und Selfies, ehe der Bus Richtung A14 rollte. In Halle angekommen, wartete bereits die nächste Herausforderung: Der Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft beginnt von vorn.