Hack erleidet nächsten rippenstoß – gladbachs seuchenflügel droht erneute zwangspause

Muskelfaserriss im Adduktorenbereich – drei Wochen nach seinem Meniskus-Comeback schlägt Robin Hack das nächste Kapitel seiner Horror-Saison auf. Für Borussia Mönchengladbach bricht damit die Hoffnung auf einen sofortigen Wende-Impuls im Abstiegskampf erneut weg.

Polanski bestätigt: „er fällt wieder länger aus“

Trainer Eugen Polanski bestätigte am Dienstag im Training Borussia-Park den Rückschlag. „Bei Robin lief eigentlich alles super, doch jetzt hat er sich am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen“, sagte der Coach der Rheinischen Post. Die Folge: Hack droht mindestens bis zur Länderspielpause Ende März auszufallen – das wären weitere fünf Ligaspiele ohne den einstigen Hoffnungsträger.

Die Zahlen sind gnadenlos. Erst fünf Pflichtspieleinsätze in dieser Saison, nur einer unter Polanski, null Scorerpunkte. Nach drei schwachen Startelf-Nominierungen (kicker-Note 4) folgte der Meniskusriss, danach erneute Knieprobleme. Die Bilanz: 2025/26 ist für Hack bislang ein einziges Reha-Programm.

Ngoumou zurück – aber nur auf der leih-laufbahn

Ngoumou zurück – aber nur auf der leih-laufbahn

Ein Lichtblick gibt es auf der anderen Seite des Platzes. Nathan Ngoumou absolvierte nach fast elf Monaten Pause seine erste Einheit im Mannschaftstraining. Der Franzose hatte sich im vergangenen April das Achillessehnenfett weggerissen, ein Comeback-Versuch im November schlug fehl. „Er ist schon noch sehr weit weg vom Bundesliga-Kader, trotzdem ist es für ihn und auch für uns erfreulich“, so Polanski. Ngoumou wird vorerst individuell aufgebaut, ein Einsatz in dieser Saison gilt als unrealistisch.

Am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es für Gladbach zum Topspiel nach München. Gegen den FC Bayern fehlt zusätzlich Yannik Engelhardt, der seine fünfte Gelbe Karte kassierte. Die personelle Schieflage bleibt – und mit Hack droht der nächste verletzungsbedingte K.o. im Kampf gegen den Abstieg.