Whitlock: vom darts-profi zum armdrücker – und verdient dabei!
Simon Whitlock, einst gefürchteter Darts-Star, hat eine überraschende neue Leidenschaft entdeckt: das Armdrücken. Der Australier, der vor zwei Jahren den Verlust seiner Tour Card hinnehmen musste, füllt seine Zeit nun mit einer ungewöhnlichen Nebentätigkeit – und wird dafür sogar noch bezahlt.

Ein kleiner nebenverdienst mit muskelkraft
Im Podcast „Double Tops“ plauderte Whitlock über sein neues Hobby. „Einen Zehner hier, zwanzig Pfund da – es hängt ein bisschen davon ab, wie groß die Arme meines Gegners sind“, scherzte der 57-Jährige. Sein Sohn Mason ergänzte, dass sein Vater manchmal sogar bis zu 50 Pfund pro Match einstreiche. In Zeiten, in denen die Preisgelder auf der Challenge Tour deutlich geringer ausfallen, ist das eine willkommene Ergänzung.
Der Schritt des ehemaligen World-Cup-Champions von 2022 ist aus sportlicher Sicht bemerkenswert. Schließlich erfordert das Armdrücken eine ganz andere Art von Präzision und Ruhe als das Werfen von Darts. „Ich würde es niemandem empfehlen“, gestand Whitlock selbst. „Es ist wahrscheinlich das Schlechteste, was man als Darts-Profi tun kann.“
Whitlock testet seine Gegner
Doch der Australier scheint den Wettkampf zu genießen. Er hat bereits einige Darts-Kollegen im Armdrücken herausgefordert. Besonders beeindruckt zeigte sich Whitlock nicht vom deutschen Powerlifter Lukas Wenig. „Ich habe ziemlich locker gewonnen. Er ist ein Powerlifter, aber seine Handgelenke sind schwach“, analysierte er. Im Gegensatz dazu gilt der Engländer Aaron Monk als der „beste Armwrestler“ auf der Tour.
Die Geschichte von Simon Whitlock zeigt, dass selbst etablierte Sportler sich neuen Herausforderungen stellen und dabei auch noch ein paar Euro verdienen können. Ob diese ungewöhnliche Kombination aus Darts und Armdrücken zu einer dauerhaften Veränderung in Whitlocks Karriere führen wird, bleibt abzuwarten.
