Fabian gratz erlebt bittere enttäuschung bei olympia-riesenslalom
- Fabian gratz erlebt bittere enttäuschung bei olympia-riesenslalom
- Früher hoffnungsträger, dann bitteres aus
- Ungewissheit vor dem slalom
- Braathens triumph überstrahlt die deutschen ergebnisse
- Schmid und grammel mit gemischten gefühlen
- Olympia-rennen: hohe erwartungen, großer druck
- Ausblick auf weitere wettbewerbe
Fabian gratz erlebt bittere enttäuschung bei olympia-riesenslalom
Mailand Cortina 2026 – Für Fabian Gratz nahm der Traum von einer Medaille beim Olympischen Riesenslalom in Bormio ein abruptes Ende. Nach einem vielversprechenden ersten Durchgang, in dem er sich als Zehnter positionierte, verlor er im zweiten Lauf durch einen Fahrfehler alle Chancen. Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen. „Du fokussierst dich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige nach dem Rennen.
Früher hoffnungsträger, dann bitteres aus
Gratz hatte im ersten Durchgang auf der Pista Stelvio eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Im zweiten Lauf versuchte er, eine direktere Linie zu wählen, was sich jedoch als Fehler erwies. „Vielleicht bin ich es zu direkt angegangen“, analysierte er selbstkritisch. Der Rückstand auf den Bronzerang betrug 0,71 Sekunden, doch der Fehler im zweiten Durchgang machte alle Bemühungen zunichte.

Ungewissheit vor dem slalom
Ob Fabian Gratz am Montag beim Slalom (10:00 Uhr/13:30 Uhr live auf Eurosport und HBO Max) an den Start gehen wird, ließ er offen. „Ich werde mit den Trainern sprechen, was unser Plan ist“, erklärte er. „Dann schauen wir mal, ob ich am Montag da bin.“ Die Entscheidung hängt von seiner mentalen und physischen Verfassung ab.
Braathens triumph überstrahlt die deutschen ergebnisse
Die deutschen Teamkollegen waren mit ihren Leistungen weniger zufrieden, zeigten sich aber erfreut über den historischen Olympiasieg von Lucas Pinheiro Braathen, der für Brasilien die erste Goldmedaille bei Winterspielen überhaupt gewann. Braathens Leistung überstrahlte die Ergebnisse der deutschen Skirennläufer.
Schmid und grammel mit gemischten gefühlen
Alexander Schmid zeigte im zweiten Lauf eine Steigerung und verbesserte sich von Platz 20 auf Platz 13. „Ich habe mir vorgenommen, deutlich aktiver Ski zu fahren“, sagte er. „Unter dem Strich muss ich sehr zufrieden sein.“ Anton Grammel landete auf Platz 15, war aber nur „halbwegs zufrieden“, da er sich bei Olympia mehr erhofft hatte. „Um sehr zufrieden zu sein, hätte es ein deutlich besseres Ergebnis gebraucht.“
Olympia-rennen: hohe erwartungen, großer druck
Die hohen Erwartungen und der große Druck bei Olympischen Spielen machen es besonders schwierig, Bestleistungen abzurufen. Auch für die deutschen Skirennläufer gilt: Es ist ein Wettkampf, bei dem alles perfekt passen muss, um erfolgreich zu sein. Die Enttäuschung von Fabian Gratz zeigt, wie schnell Träume platzen können.
Ausblick auf weitere wettbewerbe
Die Olympischen Spiele in Mailand Cortina 2026 sind noch lange nicht vorbei. Für die deutschen Skirennläufer stehen noch weitere Wettbewerbe an, bei denen sie versuchen werden, ihr Potenzial zu zeigen und Medaillen zu gewinnen. Die Fans hoffen auf bessere Ergebnisse in den kommenden Tagen.
