Bayern-star olise schießt sich auf robben-niveau – real madrid schon mit 160-millionen-koffer parat
Michael Olise trifft, legt auf, lässt Verteidiger alt aussehen – und flößt selbst Claudio Pizarro Ehrfurcht ein. „Er spielt momentan auf Arjen-Robben-Niveau“, sagt der Peruaner in der Sky-Sendung Triple – der Hagedorn-Fußballtalk. Gleichzeitig schlägt Real Madrid mit 160 Millionen Euro auf den Tisch. Die Bayern blocken ab, wissen aber: Bei dieser Zahl wird selbst der harte Vertrag bis 2029 weich.
Die zahlen, die europas klubs nervös machen
53 Millionen Euro kostete der Franzose im Sommer 2024. Heute notiert transfermarkt.de 130 Millionen – Tendenz steil nach oben. 93 Pflichtspiele, 85 Scorerpunkte. In der Bundesliga steht er nach 26 Spielen bei 27 direkt beteiligten Treffern, in der Champions League hat er schon drei weitere Tore nachgelegt. Jeder Dribbling-Zug ins Zentrum endet mit dem angeschnittenen Schuss, den Pizarro einst bei Robben sah. Der Unterschied: Olise ist 24, nicht 30.
Florentino Pérez will die Enttäuschung der aktuellen Saison mit einem Paukenschlag auslöschen. Intern heißt es: „Olise soll das neue Galaktico werden.“ Liverpool soll den Franzosen ebenfalls umkreisen, doch die Führungsriege um Max Eberl und Christoph Freund lacht noch. „Nicht verkaufbar“, lautet die offizielle Linie. In der Säbener Straße wispert man, dass ein dreistelliger Millionenbetrag selbst die Bayern-Mühlen schneller drehen lässt.

Champions-league-favorit mit offenem ende
Am Mittwoch empfängt der Rekordmeister Atalanta Bergamo zum Achtelfinal-Rückspiel. Nach dem 6:1 im Hinspiel ist das Viertelfinale nur noch Formsache. Pizarro glaubt, dass der FC Bayern „dieses Jahr alles erreichen kann“. Die Mannschaft hält zusammen, das Tempo ist brutal, und vorne steht ein Franzose, der jeden Gegner in den Drehschwung nimmt. Ob er dabei bleibt, liegt nun nicht mehr nur an der sportlichen Führung, sondern auch an der Größe des nächsten Anrufs aus Madrid.
