Real sociedad: personelleinsatz vor betis-duell ungewiss!
Ein Schatten liegt über San Sebastián: Nach dem knappen und glücklosen Auswärtsspiel in Sevilla am Montag müssen die Verantwortlichen der Real Sociedad nun bangen. Die Belastungsspuren des intensiven Kampfes sind deutlich sichtbar, und die Frage, wer am Samstag gegen Betis bereitsteht, offen.
Unsicherheit im mittelfeld und auf den flügeln
Die größte Sorge gilt den Spielern, die im Sánchez Pizjuán verletzt ausgeschritten sind. Sergio Gómez, Pablo Marín und Beñat Turrientes kehrten mit Zerrungen und Prellungen zurück – ein deutliches Zeichen für die Härte des Spiels. Ob Pellegrino Matarazzo am Samstag auf ihre Dienste zählen kann, ist fraglich. Die heutige Trainingseinheit in Zubieta wird zeigen, wie weit die Genesung fortgeschritten ist.
Auch die Situation um Gonçalo Guedes ist angespannt. Der Portugiese, der bereits im Copa del Rey-Finale verletzungsbedingt ausfiel, wurde für die Reise nach Sevilla zurückgelassen und soll nun langsam wieder aufgebaut werden. Ein Einsatz gegen Betis, selbst für wenige Minuten, erscheint unwahrscheinlich. Jon Gorrotxategi und Yangel Herrera erlitten ebenfalls Schläge, die ihre Einsatzfähigkeit gefährden könnten. Die Entscheidung wird von der Intensität ihrer Schmerzen abhängen.

Zubeldia und karrikaburu auf dem weg zurück
Ein Lichtblick gibt es jedoch in der Rückkehr von Igor Zubeldia und Jon Karrikaburu. Das Duo, das nach längeren Verletzungspausen am Dienstag ins Training einstieg, scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Ihre Fitness wird in den kommenden Tagen genauestens beobachtet. Es wäre ein enormer Schub für die Mannschaft, wenn sie gegen Betis zumindest im Kader stehen könnten.
Die Real Sociedad steht vor einer Zerreißprobe: Kann das Trainerteam die verletzten Spieler schnellstmöglich wieder integrieren, oder droht ein weiterer Personalausfall? Die Antwort wird sich am Samstag auf dem Platz zeigen – ein Spiel, das für beide Teams von großer Bedeutung ist. Die Konkurrenz in der Liga schläft nicht, und die baskische Elf darf sich keine weiteren Ausrutscher erlauben.
