14 Deutsche jagen in leicester die nächste pro-tour-crunch – ohne czerwinski
Die PDC-Pro-Tour rollt weiter, und Leicester wird zum Schauplatz eines kleinen deutschen Poker: 14 Tourcard-Inhaber reisen in die East Midlands, um bei den Players Championships 7 und 8 Punkte, Preisgeld und Selbstvertrauen zu sammeln. Fehlt wird Maximilian Czerwinski, der seine Startzeit lieber mit Erholung verbringt als mit „Gurken-Doppel“ auf der Floor-Tour.
Die deutsche reisegruppe – wer kann heute zustoßen?
Mit dabei sind die bekannten Gesichter: Max Hopp, unser Sport1-Experte, der nach seiner formellen Talfahrt wieder Boden unter den Füßen sucht, und Gabriel Clemens, der nach seiner Operation langsam aber sicher zurück in die Spur findet. Martin Schindler will die Top-32-Zone halten, Niko Springer hat einen wilden Außenreiter-Status – und dann wären da noch Ricardo Pietreczko, Lukas Wenig, Florian Hempel, Dragutin Horvat, Christian Bunse, Maik Langendorf, Kevin Münch, Daniel Klose und Laszlo Kadar. Vierzehn Namen, vierzehn Chancen, zwei Tage voller 501.
Startschuss ist Montag 14 Uhr deutscher Zeit, Dienstag direkt im Anschluss. Kein Free-TV, kein deutscher Sender, aber der Stream auf pdc.tv liefert alle Boards in HD – wer bereit ist, nachts um drei den Laptop anzuwerfen.

Die großen joker fehlen – und das ist kein zufall
Luke Littler, Weltmeister und Premier-League-Primus, hat 2026 noch kein einziges Pro-Tour-Match auf dem Konto. Stattdessen konzentriert er sich auf die Arena-Events, wo die TV-Kameras lauern. Gleiches gelten für Luke Humphries, Gerwyn Price, Josh Rock und Gian van Veen. Wer also in Leicester gewinnt, profitiert von einem halb entvölkertem Feld – und das kann im Kampf um die Order of Merit-Millionen das Zünglein an der Waage sein.
Favoriten? Jonny Clayton, Stephen Bunting und Michael van Gerwen führen das Teilnehmerfeld an. Van Gerwen jagt seinen 148. Pro-Tour-Titel, Clayton will die Form aus der Premier League mitnehmen. Doch auf der Floor Tour ist jeder Leg eine neue Geschichte – und jeder Deutsche ein potentieller Autor.
Leicester wird laut, die Bretter sind stumpf, und die Punkte fliegen schneller als der Bierwagen durch die Halle. Für Czerwinski geht’s ums Erholung, für die anderen ums Überleben im Ranking. Am Dienstagabend wissen wir, wer die Nacht durchgemacht hat – und wer nur eine Fußnote bleibt.
