Wnba-verhandlungen: spielerinnen machen zugeständnisse bei umsatzbeteiligung und wohnraum

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Neues gegenangebot der wnbpa vorgelegt

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Die Women's National Basketball Players' Association (WNBPA) hat am Dienstag ein neues Gegenangebot an die WNBA unterbreitet. Dieses beinhaltet Zugeständnisse sowohl in Bezug auf die Umsatzbeteiligung als auch die Wohnraumversorgung der Spielerinnen, wie Quellen gegenüber ESPN berichten. Die Verhandlungen gestalten sich weiterhin schwierig, zeigen aber erste Anzeichen von Kompromissbereitschaft.

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Umsatzbeteiligung: ein schritt zurück, aber kein durchbruch

Umsatzbeteiligung: ein schritt zurück, aber kein durchbruch

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Im neuen Vorschlag der Spielerinnen wird nun eine durchschnittliche Beteiligung von 27,5% des Brutto-Umsatzes gefordert, definiert als Umsatz vor Abzug der Ausgaben, über die gesamte Laufzeit des Vertrags. Im ersten Jahr sollen es 25% sein, bei einer Gehaltsobergrenze von weniger als 9,5 Millionen US-Dollar. Zuvor, im Dezember, hatte die WNBPA noch 31% des Brutto-Umsatzes gefordert, beginnend bei 28% im ersten Jahr und einer Gehaltsobergrenze von etwa 10,5 Millionen US-Dollar.

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Wohnraum: flexibilisierung für top-verdienerinnen

Wohnraum: flexibilisierung für top-verdienerinnen

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Ein weiterer Streitpunkt war die Wohnraumversorgung. Die Spielerinnen schlagen vor, dass Teams weiterhin in den ersten Jahren des neuen Vertrags Wohnraum für Spielerinnen bereitstellen. Allerdings soll diese Verpflichtung für Spielerinnen, die in mehrjährigen Verträgen nahe am maximalen Gehalt liegen und vollständigen Gehaltsschutz genießen, in späteren Jahren entfallen. Dies stellt eine deutliche Flexibilisierung dar.

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Hintergrund: lange verhandlungsdauer und frustration

Hintergrund: lange verhandlungsdauer und frustration

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Das aktuelle Gegenangebot kommt elf Tage nachdem die Liga eine Antwort auf einen Vorschlag der WNBPA aus der Weihnachtszeit vorgelegt hatte. Diese sechs-wöchige Wartezeit führte zu erheblicher Frustration auf Seiten der Spielerinnen. Die Liga argumentierte, dass der vorherige Vorschlag der Spielerinnen keine Reaktion wert sei, da er sich kaum von früheren Vorschlägen unterschied.

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Unterschiedliche auffassungen zur umsatzbeteiligung

Unterschiedliche auffassungen zur umsatzbeteiligung

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Die Parteien sind weiterhin uneins über die Ausgestaltung des Umsatzbeteiligungssystems. Die Liga bevorzugt eine Berechnung auf Basis des Nettoumsatzes, während die WNBPA weiterhin auf dem Brutto-Umsatz beharrt. Es ist unklar, ob die Liga das aktuelle Gegenangebot als ausreichend Zugeständnis seitens der Spielerinnen ansehen wird.

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Finanzielle aspekte und ligaprognosen

Finanzielle aspekte und ligaprognosen

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Die Liga hat vorgeschlagen, dass die Spielerinnen durchschnittlich über 70% des Nettoumsatzes erhalten. Der jüngste Vorschlag beinhaltet eine Gehaltsobergrenze von 5,65 Millionen US-Dollar im Jahr 2026 (gegenüber etwa 1,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2025), die in den Folgejahren im Einklang mit dem Umsatzwachstum steigen soll. Die maximalen Gehälter, einschließlich Umsatzbeteiligung, sollen im Jahr 2026 bei 1,3 Millionen US-Dollar liegen und bis 2031 auf etwa 2 Millionen US-Dollar steigen. Der Supermax-Vertrag lag 2025 bei 249.000 US-Dollar.

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Ligaprognosen und bedenken der wnbpa

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Die Liga prognostizierte im Dezember, dass der vorherige Plan der Spielerinnen zu Verlusten in Höhe von 700 Millionen US-Dollar über die gesamte Vertragslaufzeit führen und die finanzielle Gesundheit der Liga gefährden würde. Die WNBPA hält diese Prognose für