Siebert pfeift cl-halbfinale: arsenal gegen atlético – historie belastet!
Daniel Siebert, der Berliner Schiedsrichter, hat das Rückspiel der Champions-League-Halbfinalpartie zwischen Arsenal und Atlético Madrid zugewiesen. Für die Rojiblancos ist das kein gutes Omen, denn unter seiner Leitung gab es bisher keine Siege in der Königsklasse.

Ein albtraum für atlético unter siebert?
Die Anspannung ist greifbar: Atlético Madrid reist am kommenden Dienstag, dem 5. Mai, ins Emirates Stadium in London, um gegen Arsenal die Wende im Champions-League-Halbfinale zu versuchen. Doch die Bilanz unter Daniel Siebert ist alles andere als rosig. In drei vorherigen Begegnungen gegen den Deutschen blieben die Madrilenen sieglos – und das spricht Bände.
Arsenal hingegen kann auf zwei Erfolge in zwei Partien unter der Leitung des 41-Jährigen verweisen. Die Geschichte von Siebert mit Atlético ist kurz, aber intensiv. Es ist bereits die vierte Begegnung für den Schiedsrichter aus Berlin, und die bisherige Bilanz liest sich für die Simeone-Elf alles andere als gut: zwei Niederlagen und ein Unentschieden.
Besonders bitter war das Hinspiel der Achtelfinals in der laufenden Saison gegen Tottenham, das Siebert leitete und mit 3:2 für die Spurs endete. Auch im Oktober 2021 gab es eine deutliche Niederlage gegen Liverpool im eigenen Stadion (2:3). Und in derselben Saison verpasste Atlético gegen Manchester City, ebenfalls in Madrid, die Halbfinalteilnahme knapp – ein 0:0, das die englische Mannschaft letztlich durch den Auswärtssieg in der ersten Partie sicherte.
Arsenal erging es unter Siebert besser. Ein 0-1-Sieg gegen Sporting Lissabon im Februar und ein deutliches 3-0 im Vorjahr gegen Dynamo Zagreb zeigen, dass die Gunners unter seiner Regie oft erfolgreicher sind. Seine Assistenten an den Seitenlinien sind Jan Seidl und Rafael Foltyn, Bastian Dankert wird im VAR-Raum Einsitz nehmen – allesamt deutsche Fachkräfte.
Die kommenden 90 Minuten werden zeigen, ob Atlético die historische Belastung abstreifen und den Turnaround in London schaffen kann. Oder ob Daniel Sieberts Regie erneut ein Stolperstein für die Rojiblancos sein wird.
