Wnba schreibt geschichte: millionendeal beendet streik und hebt gehaltsobergrenze auf 7 millionen dollar

Die WNBA hat sich mit der Spielerinnen-Gewerkschaft WNBPA auf einen historischen Siebenjahresvertrag geeinigt, der die Gehaltsobergrenze der Teams von 1,5 Millionen Dollar auf 7 Millionen Dollar erhöht und erstmals Millionenverträge für Top-Spielerinnen ermöglicht.

Der Deal, der am 8. Mai in Kraft treten soll, beendet einen monatelangen Tarifstreit und führt ein umfassendes Modell zur Umsatzbeteiligung im professionellen Frauensport ein. Die Maximalgehälter pro Spielerin steigen auf 1,4 Millionen Dollar, wobei die Grenze jährlich an das Umsatzwachstum der Liga angepasst wird.

Cathy engelbert verteidigt den vertrag als meilenstein

Cathy engelbert verteidigt den vertrag als meilenstein

WNBA-Commissioner Cathy Engelbert, die in den vergangenen Monaten heftige Kritik von erfahrenen Spielerinnen wie Napheesa Collier erhalten hatte, bezeichnete den Vertrag als „Meilenstein in der 30-jährigen Geschichte der WNBA und des gesamten professionellen Frauensports“. Collier hatte Engelbert zuvor „Fahrlässigkeit“ vorgeworfen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Einnahmen der Liga und der Teams weiter steigen und den Spielerinnen dadurch „unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten“ eröffnen. Vizepräsidentin Breanna Stewart, die 2024 mit New York Liberty die Meisterschaft gewann, erklärte, der Deal werde „dazu beitragen, ein System aufzubauen, in dem jede genau das bekommt, was sie verdient – und noch mehr“.

Die vorläufige Vereinbarung muss noch von den Spielerinnen formell ratifiziert werden, wurde aber bereits in der Lobby eines Hotels in Midtown Manhattan verkündet, wo Vertreterinnen der WNBPA zufrieden auftraten. Mit dem neuen Vertrag wird die WNBA ihre Position als führende Liga im professionellen Frauensport weiter ausbauen und den Spielerinnen eine finanzielle Teilhabe am wachsenden Erfolg sichern.