Vfb stuttgart stürzt sich in den hexenkessel von porto – undav schmiedet revancheplan

Der VfB Stuttgart muss heute in der Europa League den 1:2-Hinspielrückstand bei Porto wettmachen. Die Mission klingt wie ein Krimi: Im Estádio do Dragão hat die Heimmannschaft in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren. Elf Siege, ein Remis – das ist keine Statistik, das ist ein Schockerlebnis für jeden Gegner.

Deniz undav will den schwaben mut machen

Stürmer Deniz Undav hatnach dem Hinspiel den Kampfmodus angekündigt: „Wir müssen genauso eklig sein, genauso provozieren.“ Provokation als Taktik – das klingt nach Straßenfußball, aber genau das braucht Stuttgart in Portugal. Denn technisch, so behauptet Undav, „sind sie nicht besser als wir“. Eine Ansage, die im Rückspiel entweder Wunder wirkt oder gnadenlos bestraft wird.

Maximilian Mittelstädt legt nach: „Wir werden Porto weghauen.“ Worte, die sich im Ohr des gegnerischen Anhangs brennen werden. Die Frage ist nur: Wer trägt am Ende die schlimmeren Blessuren – die Stimmbänder oder die Beine?

Portos heimstärke ist kein märchen

Portos heimstärke ist kein märchen

Die Zahlen sind brutaler als ein Schulhofkampf. In 24 Pflichtspielen blieben die Portugiesen daheim ungeschlagen. Das letzte Mal verlor Porto vor eigenem Publikum im Februar 2023 – gegen… genau, niemand erinnert sich mehr. Die Schwaben müssen also ein Kunststück vollbringen, das seit zwei Jahren niemand geschafft hat. Das ist wie ein Torschlusspfiff, der schon vor dem Anpfiff ertönt.

Trainer Sebastian Hoeneß kann sich nicht auf ein 0:0 verlassen. Stuttgart muss mindestens zweimal einköpfen, um nicht von der Auswärtstorregel zerquetscht zu werden. Die Taktik? Wahrscheinlich frühes Pressing, viel Ballbesitz und jede Menge Nervenkrieg. Aber wenn Porto erst einmal trifft, braucht Stuttgart drei Tore – und dann wird die Nacht zur Ewigkeit.

Freiburg zittert parallel im eigenen stadion

Freiburg zittert parallel im eigenen stadion

Während Stuttgart in den Hexenkessel eintaucht, empfängt der SC Freiburg eine Stunde später KRC Genk. Auch die Breisgauer liegen mit 0:1 hinten. Matthias Ginter wurde im Hinspiel vom Keeper „wie eine Wildwest-Knarre“ umgboxt – seine Worte, nicht meine. Doppelt Zittern also für deutsche Europa-League-Fans.

Die gute Nachricht: Beide Rückspiele sind live zu sehen. Stuttgart läuft im Free-TV bei RTL auf, Freiburg nur bei RTL+. Aber egal, ob kostenlos oder hinter der Bezahlschranke – die Spiele sind unbezahlbar für jeden, der Fußballherzschrittmagie liebt. Anpfiff in Porto: 21.00 Uhr. Danach wissen wir, ob Undavs Kampfansage ein Trauerspiel oder ein Märchen wird.