Valencia basket zerfetzt zaragozas traum – copa de la reina wird zum krimi

Die Copa de la Reina ist kein Kindergeburtstag mehr. Valencia Basket schickt Casademont Zaragoza mit einem blutigen 83:72 ins Halbfinale und beweist: Wer hier gewinnen will, muss bis zur Schmerzgrenze. Rubén Burgos’ Mannschaft überstand einen K.o.-Schlag nach dem anderen – und trifft nun auf den Finalgegner vom Samstag (17.30 Uhr, Teledeporte).

Imani tate liefert den schock, awa fam thiam die antwort

Die ersten fünf Minuten? Ein Albtraum in Orange. Imani Tate donnert acht Punkte rein, Ensino Lugo startet mit 10:2 – und 12.000 Valencianer verstummen. Suso Garrido hat die Parole ausgegeben: „Reinbeißen.“ Alessandra Orsili trifft aus dem Winkel, Elba Garfella klaut den Ball – 14:6. Dann betritt Awa Fam Thiam das Parkett. Ein Block, ein Lay-up, ein Freiwurf: 14:11. Die Lufthoheit wechselt Seiten.

Halbzeitstand 42:36, aber die Zahlen lügen nicht: Valencia hat 13 Ballverluste, trifft nur 2/11 Dreier. Was stabilisiert die Führung? Khaalia Hillsman. 24 Wertungspunkte, 0 Fehler, ein Post-Game, das an Tamika Catchings erinnert. „Sie spielt wie ein Algorithmus“, flüstert Co-Trainer Marta Cano an der Seitenlinie. „Nur schneller.“

Leo fiebich zündet den turbo – alicia florez kommt zu spät

Leo fiebich zündet den turbo – alicia florez kommt zu spät

Drittes Viertel: Valencia legt 6:0 nach, Zaragoza taumelt. Leo Fiebich, erst 23, erinnert sich an ihren NCAA-Final Four und versenkt zwei Dreier in 67 Sekunden. 58:46 – die größte Lücke des Spiels. Doch Florez schlägt zurück: 18 Punkte, 7 Rebounds, ein Einzelangriff nach dem anderen. Die Uhr tickt runter, 1:49, Valencia +8. Dann die Antideportliche an Fiebich. Freiwürfe. Ruhe. Aus.

Valencia steht zum dritten Mal in vier Jahren im Endspiel, Zaragoza muss wieder nach Hause fahren – mit dem Trost, dass sie das erste Viertel gewannen. Die Statistik lügt nie: Wer das erste Viertel gewinnt, verliert 67 % der Copa-Spiele. Die Moral von der Geschichte? Erst die zweite Halbzeit zählt – und wer Hillsman im Kader hat, braucht kein Glück mehr.