Tränen und triumph: aperribay bejubelt copa del rey sieg
Ein Moment der puren Erleichterung und Emotionen durchfuhr Jokin Aperribay, den Präsidenten der Real Sociedad, als Mikel Oyarzabal den Copa del Rey Pokal entgegennahm. Tränen der Freude vermischten sich mit dem Stolz, der über den Triumph nach Monaten der Ungewissheit und des Kampfes um den Verbleib in der Liga herrschte.

Von der krise zur historischen finalteilnahme
Noch vor vier Monaten schien die Saison für die Real Sociedad in den Tiefen der LaLiga zu versinken, eine schmerzliche Niederlage beim Eldense ließ Zweifel aufkommen. Doch nun, inmitten der überschäumenden Freude über den Copa del Rey Titel, blickt Aperribay zurück auf eine bemerkenswerte Wandlung. „Es sind außergewöhnliche Momente“, gestand er sichtlich bewegt, „Ich habe versucht, die Emotionen zu unterdrücken, aber es hat nicht funktioniert. Ich bin die ganze Woche voller Vorfreude gewesen, habe an die Jahre als Präsident gedacht, an die Fans und ihren unermüdlichen Einsatz.“
Die Finalteilnahme mit Zuschauern war ein besonderer Genuss, der nach den pandemiebedingten Einschränkungen der Vorjahre umso süßer schmeckt. „Die vorherige Copa war fantastisch, ein historisches Derbi, aber die Abwesenheit der Fans war eine große Enttäuschung. Sie haben heute ein Vorbild gegeben“, lobte Aperribay die Fans beider Mannschaften, insbesondere die der Real Sociedad, die trotz langer Anreise in Sevilla präsent waren.
Zwei Titel, eine europäische Perspektive
Der Copa del Rey Sieg ist nicht der einzige Erfolg, den Aperribay in seiner Amtszeit feiern durfte. Neben dem Triumph der Herrenmannschaft konnte auch das Frauenteam bereits einen Titel einfahren, und die regelmäßigen Qualifikationen für europäische Wettbewerbe zeugen von der Stabilität des Vereins. „Wir haben nicht so viele Titel wie andere Klubs, aber seit den 80er Jahren gehören wir zu den erfolgreichsten Teams Spaniens“, betonte Aperribay.
Die Verpflichtung von Imanol Alguacil bewies sich als genialer Schachzug. Seine Energie, sein Enthusiasmus und seine taktischen Innovationen haben der Mannschaft neues Leben eingehaucht. „Er hat der Mannschaft eine neue Identität gegeben. Wir sind sehr zufrieden mit ihm“, lobte Aperribay den Trainer.
Das Endspiel gegen Atlético Madrid erinnerte an den legendären Triumph von 1987, ein 2:2 Unentschieden nach spannenden Hin- und Rücktoren, das schließlich durch einen Penaltyschießen entschieden wurde. Ein dramatischer Sieg, der tiefe Emotionen hervorrief.
Aperribay hob das vorbildliche Verhalten der Fans hervor: „Ich möchte sowohl Atlético als auch Real Sociedad für ihre außergewöhnliche Sportlichkeit loben. Unsere Fans haben eine unglaubliche Leistung erbracht, um nach Sevilla zu reisen und das Team anzufeuern.“
Obwohl der Gewinn der Copa del Rey die Qualifikation für Europa League bedeutet, betonte Aperribay, dass der Moment des Triumphes im Vordergrund steht. „Wenn man mir sagen würde, dass ich diesen glorreichen Moment gegen einen Platz in Europa eintauschen soll, würde ich es nicht tun. Wir müssen diesen Titel gebührend feiern, er gibt uns Energie und Stolz.“
Der Blick fällt auf Mikel Oyarzabal, den Kapitän des Teams. „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler und Mensch. Die Real Sociedad hat einen großartigen Kapitän, ebenso wie die anderen Spieler, die ich als Kinder spielen sah. Es erfüllt mich mit Stolz, was sie erreichen.“ Auch Torwart Remiro, dessen Paraden in der Copa del Rey entscheidend waren, wurde gewürdigt, ebenso wie der Held des Elfmeterschießens, Marrero.
Die Freude ist grenzenlos, die Real Sociedad feiert einen historischen Triumph, der den Verein und seine Fans für immer verbinden wird. Der Weg in die Zukunft ist nun mit neuer Hoffnung und Zuversicht gepflastert.
