Tottenham lockt kehl: ex-bvb-chef soll tottenham aus der krise führen

Sebastian Kehl ist noch keine zwei Tage frei, da schon der nächste Job auf dem Silbertablett. Tottenham Hotspur will den früheren BVB-Sportdirektor in die Premier League holen – und das sofort.

Warum tottenham ausgerechnet jetzt kehl braucht

Der Klub liegt auf Abstiegsplatz 17, die Trainerfrage ist offen, der neue Sportchef soll den Laden retten. Laut „Telegraph“ ist Kehl in London „eine heiße Marke“. Die Ansage: Jemanden, der einen „taumelnden Riesen“ wieder aufrichtet. Klubchef Daniel Levy sucht offenbar nicht nur einen neuen Sportdirektor, sondern einen Architekten für ein neues Tottenham-Zeitalter.

Doch da ist Haken Nummer eins: Spurs planen keinen klassischen Solo-Manager. Stattdessen schwirrt ein Kollegialmodell durch die Gänge, bei dem sich mehrere Köpfe die Verantwortung teilen. Neben Kehl sind Dougie Freedman (Al-Diraiyah FC) und Paul Winstanley (Chelsea) im Gespräch. Für Kehl, der in Dortmund die alleinige sportliche Richtung vorgab, wäre das ein Kompromiss – und vielleicht ein Nein.

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Hamburg beobachtet den 46-Jährigen seit dem Kuntz-Abgang, Wolfsburg hatte vor Jahren schon ein offenes Ohr. Doch beide Klubs sind auf Sparflamme, Tottenham dagegen kann sofort loslegen. Die Ablöse für Kehl? Null Euro. Die Verhandlungen laufen laut BILD bereits, allerdings „nicht in Blitzgeschwindigkeit“. Zeit hat Kehl, Druck hat Tottenham.

Im Hintergrund brodelt es weiter in Dortmund. Dort wissen sie, dass Kehls Abgang nicht nur eine personelle Lücke ist, sondern ein Signal: Der BVB hat einen europaweit begehrten Stratege ziehen lassen. Nils-Ole Book ist als Nachfolger präsentiert, doch die Frage bleibt: Wer wird Kehls internationale Reputation einlösen?

Die Antwort könnte bald in Nord-London stehen. Wenn Levy seinen Willen bekommt, sitzt Kehl vor dem Sommer im Weißen Hart Lane-Office – und Tottenham hätte endlich wieder einen Plan, statt nur einen Platz im Abstiegssumpf.