Sturm-tor bringt wild in bedrängnis: playoff-aus droht!
Denver – Ein Blitz von Nico Sturm ließ die Hoffnung aufkeimen, doch die Colorado Avalanche demonstrierten unerbittlich ihre Überlegenheit. Das Minnesota Wild steht im Viertelfinale der NHL-Playoffs vor dem Aus, nachdem man gestern Abend zu Hause mit 2:5 gegen die Avalanche unterlag und nun mit 1:3 in Rückstand liegt. Sturm, der zweimalige Stanley-Cup-Champion aus Augsburg, traf zwar mit einem sehenswerten Direktschuss, doch es reichte nicht, um das Blatt zu wenden.

Minnesota vor dem abgrund: drei siege in folge nötig
Die Partie verlief für das Wild von Beginn an zäh. Die Avalanche kontrollierten das Spielgeschehen und nutzten jede Schwäche des Gegners eiskalt aus. Sturm brachte sein Team kurz Hoffnung ein, als er den Puck aus spitzem Winkel im Tor unterbrachte – sein dritter Playoff-Treffer in seiner Karriere. Doch die Freude währte nur kurz. Parker Kelly antwortete prompt und stellte die Führung der Avalanche wieder her. Ein riskantes Spiel von Minnesota, bei dem der Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers geopfert wurde, bestrafte man sich selbst, als Nathan MacKinnon und Brock Nelson die Entscheidung schössen.
Ein „Bauerntrick“ scheiterte: Zuvor hatte Sturm mit einem überraschenden Trick an Torhüter Mackenzie Blackwood verglichen, doch die Avalanche zeigten sich unbeeindruckt. Die Minnesota Wild müssen nun in den verbleibenden Spielen ihrer Best-of-seven-Serie eine beispiellose Leistung zeigen, um noch die Wende herbeizuführen. Drei Siege in Folge in Denver – eine Herkulesaufgabe angesichts der aktuellen Verfassung des Teams.
Die Avalanche haben nun den ersten von drei Matchbällen und scheinen unaufhaltsam auf dem Weg ins Halbfinale zu sein. Die Minnesota Wild hingegen müssen sich fragen, wo es in der kommenden Saison hakt, wenn sie erneut in den Playoffs scheitern. Die Fans in Augsburg dürfen sich derweil fragen, wann Nico Sturm wieder in Augsburg zu sehen sein wird, sollte die Saison für ihn frühzeitig enden.
