Sturm schlägt zu – wild am abgrund!
Ein Blitz aus dem Nichts: Nico Sturm traf für die Colorado Avalanche, doch sein Tor reichte nicht, um das drohende Aus für die Minnesota Wild abzuwenden. Im Viertelfinale der NHL-Playoffs steht Minnesota vor dem bitteren Ende, nachdem man die Avalanche zu Hause mit 2:5 unterlag und nun mit 1:3 in Rückstand liegt.

Sturms hoffnungsschimmer im minnesotanischen winter
Die Partie verlief für die Wild alles andere als optimal. Trotz des sehenswerten Treffers von Nico Sturm, der nach einer cleveren Vorbereitung von Quinn Hughes aus spitzem Winkel zur Stelle war (50.), konnten sie die Wende nicht erzwingen. Sturm, der zweimalige Stanley-Cup-Champion aus Augsburg, markierte damit seinen dritten Playoff-Treffer in seiner Karriere – ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten dunklen Nacht für Minnesota.
Doch die Freude währte nur kurz. Parker Kelly konterte für die Avalanche nur wenige Augenblicke später (52.), als Minnesota riskant einen zusätzlichen Feldspieler aufs Eis schickte. Die Entscheidung fiel dann in den letzten Minuten, als Nathan MacKinnon und Brock Nelson mit ihren Toren die Partie endgültig entschieden (beide 60.). Die Avalanche hat nun im Rücken drei Matchbälle und kann in der Nacht zu Donnerstag in Denver den Sack zumachen.
Die Wild stehen vor einer gewaltigen Aufgabe: Drei Siege in Folge gegen die stark aufspielenden Avalanche sind nun erforderlich, um doch noch in die nächste Runde einzuziehen. Die Minnesota-Fans bangen, während die Avalanche selbstbewusst auf die Heimspielserie blicken.
Neben dem dramatischen Playoff-Spiel gab es weitere Nachrichten aus der Eishockey-Welt. Der ehemalige NHL-Profi Thomas Holzer wird künftig als Berater und U20-Teamchef beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) tätig. Zudem hat der DEL-Klub Iserlohn die Dienste des Sturmtalents Maximilian Bicker aus Mannheim verpflichtet, während die Spink-Brüder Schwenningen verlassen und in Dresden ihre Zelte aufschlagen werden.
