Fábregas: real madrid-banquette? 'keine tabus'

Cesc Fábregas, der neue Coach von Como, hat in einem Gespräch mit Cadena COPE überraschende Einblicke in seine Zukunftspläne und mögliche Trainerstationen gegeben. Während er seine aktuelle Rolle in Italien als entscheidenden Schritt in seiner Trainerkarriere sieht, schließt er eine mögliche Verpflichtung beim spanischen Rekordmeister Real Madrid keineswegs aus.

Die entdeckung des trainerdaseins

Fábregas betonte, dass er beim ambitionierten Serie-A-Klub Como nicht nur eine Chance gefunden habe, seine Karriere als Spieler ausklingen zu lassen, sondern vor allem seine Leidenschaft für das Training zu entfalten. "Ich habe ein Projekt gesehen, eine Möglichkeit, nicht nur Fußball zu spielen, sondern auch das zu tun, was ich bereits mehr als das Spielen lieben gelernt habe: das Trainieren," erklärte er. Der Aufstieg des Vereins aus der Serie B und die Qualifikation für die Europa League, mit realen Chancen auf die Champions League, haben ihn zusätzlich motiviert. Er ist Aktionär des Klubs und fühlt sich dort bestens aufgehoben.

Wenger, ancelotti und die

Wenger, ancelotti und die 'top'-trainer

Bei der Betrachtung seiner bisherigen Mentoren hob Fábregas insbesondere Arsène Wenger hervor, der ihm einst sein Vertrauen schenkte. Doch der Wunsch, unter Carlo Ancelotti zu arbeiten, blieb unerfüllt. "Ich hätte es sehr gerne getan," gestand er. Die Leistungen von Luis Enrique, dem Nationaltrainer Spaniens, beeindrucken ihn ebenfalls außerordentlich.

Die Frage nach Real Madrid wurde direkt angesprochen. Fábregas zeigte sich jedoch unentschlossen. "Ich habe keine roten Linien," erklärte er deutlich. Ein Engagement als Co-Trainer schloss er jedoch kategorisch aus. "Das ist meine rote Linie. Ich möchte als erster Trainer arbeiten." Die Möglichkeit, das Traineramt in Madrid zu übernehmen, habe er sich bisher nicht näher überlegt, da er voll und ganz auf seine aktuelle Aufgabe konzentriert sei.

Die bedeutung des teams

Die bedeutung des teams

Im Hinblick auf die Spannungen zwischen Xabi Alonso und Vinicius bei Real Madrid betonte Fábregas die Wichtigkeit des Teamgeists. "Niemand steht über dem Team. Es ist entscheidend, dass die Spieler geschlossen auftreten und sich gegenseitig unterstützen. Ein starkes Team kann alles erreichen." Er glaubt, dass ein harmonisches Mannschaftsgefühl die Grundlage für Erfolg bildet.

Nico paz

Nico paz' zukunft

Auch über die Zukunft des jungen Talents Nico Paz, der bei Real Madrid auf Leihbasis in Como spielt, äußerte sich Fábregas. Er sieht eine weitere Saison in Italien als sehr vorteilhaft für dessen Entwicklung an. "Noch ein Jahr hier würde ihm sehr gut tun. Wir haben noch nicht über seine Zukunft gesprochen, weder mit Real Madrid noch mit dem Spieler selbst. Ich bin sehr entspannt, denn ich glaube, dass Nico die richtige Entscheidung treffen wird. Er hat sich enorm entwickelt, ich sehe ihn fast wie einen Sohn."

Fábregas' klare Aussage über Spanien als klaren Favoriten für die Weltmeisterschaft unterstreicht seine Fußballkompetenz und seinen Optimismus. Die kommenden Monate werden zeigen, ob seine Trainerkarriere ihn tatsächlich nach Madrid führen wird.