Sturm verpasst halbfinale: wild scheitern an avalanche
Ein bitteres Ende für Nico Sturm und die Minnesota Wild: Im entscheidenden siebten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Colorado Avalanche verloren die Wildcats nach Verlängerung mit 3:4. Damit ist der Traum vom Stanley Cup für das Team und für den deutschen Eishockey-Nationalspieler geplatzt.
Die wendung im letzten drittel
Die Partie verlief zunächst nach Plan für Minnesota. Sturm bereitete zwei Treffer vor und führte sein Team nach dem ersten Drittel mit einem deutlichen 3:0. Doch dann schaltete Colorado eine Gang höher. Vor heimischem Publikum kämpften sich die Avalanche zurück, egalisierten das Spiel in den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit und retteten sich so in die Overtime. Dort gelang Brett Kulak nach knapp vier Minuten der entscheidende Treffer.
Ein schmerzhafter Abend für den Augsburger Sturm, der bereits 2022 mit Colorado und 2025 mit den Florida Panthers den Stanley Cup gewann, erlebte einen Abend, der ihm schwer fallen wird. Er war maßgeblich an der frühen Führung beteiligt, sah dann aber zu, wie sein Team den Rückstand nicht abwenden konnte. Die Niederlage bedeutet das Aus für den letzten verbliebenen Deutschen im Playoff-Rennen der NHL.

Blick in die nächste runde
Für die Colorado Avalanche geht es im Finale der Western Conference weiter. Dort treffen sie auf den Sieger der Partie zwischen den Vegas Golden Knights und den Anaheim Ducks, die sich mit 3:2 durchgesetzt haben. Im Osten stehen die Carolina Hurricanes bereits im Finale, wo sie gegen die Montreal Canadiens und die Buffalo Sabres (2:2) um den zweiten Platz kämpfen. Die Spannung steigt, die NHL-Saison nähert sich ihrem Höhepunkt.
Die Avalanche demonstrierten eindrucksvoll ihre mentale Stärke und ihre Fähigkeit, auch in brenzligen Situationen die Nerven zu behalten. Sturm und die Wild werden diese Niederlage sicherlich lange analysieren, doch im Moment steht der Fokus auf den verbleibenden Teams und dem Kampf um den Stanley Cup. Die Liga hat einen neuen Favoriten gefunden.
