Zverev bezwingt cerundolo: endlich sandplatz-erfolg!
Ein Beben auf dem Münchner Sandplatz! Alexander Zverev hat endlich seine lange Durststrecke gegen Francisco Cerundolo beendet und im Viertelfinale der BMW Open einen hart erkämpften Sieg gefeiert. Nach zuvor vier enttäuschenden Niederlagen gegen den Argentinier präsentierte sich der Hamburger nun von seiner besten Seite und feierte einen verdienten Erfolg.
Die erste satzverluste – ein déjà-vu?
Der Auftakt ließ auf einen mühelosen Sieg des Weltranglisten-Dritten schließen. Zverev brach Cerundolo früh und führte bereits komfortabel mit 4:1. Doch dann schien etwas zu stocken. Unnötige Fehler, eine zunehmend defensive Haltung und fehlende Durchschlagskraft ließen den ersten Satz in einem dramatischen Tiebreak an Cerundolo gehen – ein Szenario, das Zverev-Fans nur zu gut kannten. „Nach dem 4:1 hat er unglaubliches Tennis gespielt“, räumte Zverev ein, „aber ich wusste, dass ich meine Chance bekomme, wenn ich auf meinem Level bleibe.“

Verwandlung im zweiten satz: cerundolo chancenlos
Doch was folgte, war eine regelrechte Tennis-Demonstration. Nach einer kurzen Beratung mit seinem Vater Alexander Senior und Bruder Mischa schien Zverev wie beflügelt. Cerundolo fand plötzlich kein Mittel mehr gegen den aufgeweckten Deutschen. Mit einer beeindruckenden Leistung ließ Zverev den Argentinier im zweiten Satz förmlich abwimmeln und setzte ihn mit 6:0 schachmatt. Ein Satz, der die Zuschauer in Atem hielt!

Entscheidung im dritten durchgang: zverev dominiert
Der Schwung nahm mit ins dritte Satz mit. Zverev agierte nun souverän, holte das frühe Break und kontrollierte das Geschehen. Ein zweites Break zum 5:2 zementierte die Führung. Mit 6:2 sicherte sich Zverev schließlich den Sieg und den Einzug ins Halbfinale. „Cobolli ist ein guter junger Spieler. Wenn er gut spielt, dann spielt er gleich sehr gut. Wenn ich so ein Level spiele, kann ich nachts gut schlafen.“, so Zverev nach dem Match, während er bereits den Blick auf seinen nächsten Gegner richtet. Die Temperaturen von rund 20 Grad und die strahlende Sonne hatten dem Deutschen sichtlich gutgetan, doch am Ende waren es seine mentale Stärke und sein Kampfgeist, die den Unterschied machten.
