Valencia basket triumphiert in zaragoza – endesaliga finale nimmt fahrt auf!

Ein intensives Duell im spanischen Frauenbasketball: Das Valencia Basket hat sich in der ersten Finalpartie der Liga Femenina Endesa gegen das Casademont Zaragoza mit 81:73 durchgesetzt. Ein verdienter Sieg, der die Ambitionen des Titelverteidigers untermauert.

Zweikampf der giganten – valencia setzt akzente

Zweikampf der giganten – valencia setzt akzente

Die Finalserie zwischen Valencia und Zaragoza ist mehr als nur eine Neuauflage des Vorjahresendspiels; sie ist der Höhepunkt einer Saison voller spannender Duelle. Das Hinspiel im Príncipe Felipe Stadion in Zaragoza enttäuschte in puncto Dramatik nicht. Beide Teams begannen verhalten, tasteten sich ab und lieferten sich einen engen Kampf. Erst nach über einer Minute gelang Raquel Carrera der erste Punkt für die Gäste. Die ersten zehn Minuten waren geprägt von gegenseitigem Respekt und taktischer Finesse, endeten aber mit einem knappen 23:21 für Zaragoza.

Doch Valencia hatte noch einiges vor. Im zweiten Viertel übernahm das Team von Rubén Burgos die Kontrolle. Angeführt von Khaalia Hillsman und Leonie Fiebich präsentierte sich das Baskische-Team deutlich verbessert und setzte die Gastgeberinnen unter Druck. Ein beeindruckender 7:22-Teilrückstand ließ keine Zweifel: Valencia war nun im Fahrwasser. Zur Pause führte man bereits mit 43:30 – ein deutliches Signal an die Konkurrenz.

Fiebich dominiert, Zaragoza kämpft

Die Wiederaufnahme des Spiels verlief ähnlich dominant für Valencia. Die Abwehrreihen agierten präzise, während die Angriffsbemühungen der Aragonesinnen ins Stocken gerieten. Die Führung wurde auf 17 Punkte ausgebaut (47:30). Trotzdem zeigten sich die Rojillas kämpferisch und konnten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 10 Punkte reduzieren (59:49).

Der letzte Abschnitt gehörte dann dem Kampfgeist. Zaragoza versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen, doch Valencia hielt stand. Die Defense war unnachgiebig, und die Schusssicherheit ließ bei den Gastgeberinnen nach. Hempe und Bankole kämpften zwar verbissen, doch die erfahrenen Valenciánischen Spielerinnen ließen nichts mehr zu. Der Endstand von 81:73 spiegelt den harten Kampf wider, aber auch die Überlegenheit des Titelverteidigers.

Leonie Fiebich war mit 16 Punkten die beste Werferin auf Seiten von Valencia, gefolgt von Hillsman mit 20 Punkten. Für Zaragoza war Merritt Hempe mit 18 Punkten am erfolgreichsten. Die sieben Turnover des Heimsatzes trugen jedoch zu ihrem Misserfolg bei.

Das Rückspiel in Valencia verspricht weitere Spannung und eine entscheidende Schlacht im Kampf um den Titel der Liga Femenina Endesa. Ob Zaragoza die Wende schaffen kann, bleibt abzuwarten. Valencia hat jedoch gezeigt, dass es in der Lage ist, unter Druck zu bestehen und den Titel zu verteidigen.