Tsv pelkum: köln verliert kanäle in hoffenheim – cerci im dreierpack!
Ein rabenschwarzer Abend für den 1. FC Köln im Kraichgau: Bei 1899 Hoffenheim kassierten die Kölnerinnen am Montagabend eine deutliche 2:6-Niederlage. Die zweite Pleite in Serie wirft die Damen des FC im Abstiegskampf der Frauen-Bundesliga zurück.

Überraschende aufstellung der geißböcke
Trainerin Markus Wambach hatte vor dem Spiel vier personelle Veränderungen in der Startelf vorgenommen. Martyna Wiankowska, Lydia Andrade, Zoe Hasenauer und Adriana Achcinska wurden für Sara Agrez, Laura Donhauser, Feiersinger und Anna-Lena Stolze ins Team berufen. Ob diese Umstrukturierung der Schlüssel zur Wende sein sollte, blieb jedoch unbeantwortet.
Die erste Halbzeit gehörte eindeutig Hoffenheim. Bereits nach 180 Sekunden ging die TSG durch Marie Steiner in Führung. Doch der Kölner Ärger begann erst richtig, als Selina Cerci den Ball im Netz versenkte – ein Treffer, der aufgrund einer klaren Abseitsposition hätte zurückgenommen werden müssen. Die Linie der Assistentin blieb hoch, und der Treffer zählte. Das Spiel nahm seinen Lauf.
Die Kölnerinnen schienen kurzzeitig geschockt, wehrten sich aber mit einem wahren Kampfgeist. Lydia Andrade gelang durch einen glücklichen Zufall sogar der Ausgleichstreffer, als sie einen Rückpass der Hoffenheimer Torhüterin Laura Dick nutzte. Doch die Freude hielt nicht lange an. Nikée van Dijk erhöhte den Spielstand für die Gastgeberinnen, und die Kölnerinnen gerieten immer weiter ins Hintertreffen.
Cerci dominiert: Die zweite Halbzeit bestätigte den Trend. Hoffenheim agierte entschlossen und ließ dem FC kaum Luft zum Atmen. Pauline Bremer verpasste zwar eine große Chance, doch wenig später legte Janssen den Ball perfekt für Cerci auf, der seinen zweiten Treffer des Abends erzielte. Das Spiel schien entschieden.
Die Kölnerinnen kämpften zwar bis zum Schluss, konnten aber den Schock jedoch nicht abwenden. Sandra Jessen gelang ein weiterer Treffer, doch Hoffenheim antwortete prompt. Cerci vollendete seinen Dreierpack mit einem eleganten Abschluss, und Janna Grimm sorgte in der Nachspielzeit sogar noch für den Endstand von 2:6.
Die Kölnerinnen stehen nun vor einer enormen Herausforderung. Der Abstiegskampf wird immer schwieriger, und die kommenden Spiele werden entscheidend sein. Die Frage ist: Können die Geißböcke ihre Negativserie noch stoppen und den Klassenerhalt sichern?
Die Niederlage wirft Fragen auf und zeigt, dass der FC Köln noch viel Arbeit vor sich hat, um in der Frauen-Bundesliga wieder zu den Spitzenteams zu gehören. Hoffenheim hingegen festigt mit diesem Sieg seinen Platz im oberen Tabellenbereich und darf sich auf die kommenden Aufgaben freuen.
