Salah vor mls-wechsel gewarnt – „dann vergisst ihn die welt"
Ibrahim Hassan schlägt Alarm. Der Technische Direktor der ägyptischen Nationalmannschaft ruft Mohamed Salah zur Vernunft – und zwar lautstark. Nach neun Gala-Jahren bei Liverpool steht der Flügelgott vor der Entscheidung seines Lebens, und Hassan sieht die MLS bereits mit offenen Armen. Doch der Funktionär warnt: „Dort würde er in der Bedeutungslosigkeit versinken. Ich erinnere mich nicht einmal mehr an Messi, geschweige denn, dass ich seine Spiele verfolge.“
Salahs zukunft liegt zwischen europa und dem nahen osten
Die Uhr tickt. Mit 33 Jahren ist der ägyptische Superstar zwar noch zäh, aber nicht mehr unverkäuflich. Paris, München, Mailand – die europäischen Schwergewichte schicken verdeckte Signale. Hassan bestätigt: „Ich höre von PSG, vom FC Bayern und aus der Serie A.“ Für ihn klar: Nur dort bliebe Salah im Fokus der globalen Sportberichterstattung. Ein Abstecher nach Amerika? Für ihn ein Karriereselbstmord. „Die MLS ist ein schöner Ruhestand, aber kein Schauplatz für Legenden, die noch Geschichte schreiben wollen.“
Die Alternative: Saudi-Arabien. Hassan nennt die Pro-Serie-A-Liga beim Namen und nennt ein Argument, das zählt. „Cristiano Ronaldo hat die Bühne gewählt, die Geld und Aufmerksamkeit garantiert. Wenn Europa nicht klappt, ist das eine echte Option – wenigstens bleibt er in der Zeitzone, die Fußballherzen höherschlagen lässt.“

Verletzung und abschied – der pharao fällt aus
Derzeit sieht man Salah nur im Trainingslazarett. Eine Muskelverletzung bremst ihn aus, das Freundschaftsspiel gegen Spanien in Barcelona verpasst er genauso wie das Trainingslager in Katar. Die ägyptische Führung umklammert die Hoffnung, dass ihr bester Mann bis zur WM in den USA, Kanada und Mexiko wieder auf dem Rasen steht – egal, welches Trikot er dann trägt.
Fakt ist: Wer heute den Marktwert von Salah googelt, sieht 55 Millionen Euro. In sechs Monaten kann die Zahl halbiert sein – oder steigen, falls er sich gegen die MLS-Lockrufe entscheidet. Hassan hat gesprochen, Salah wird wählen. Die Welt des Fußballs wartet – und vergisst schnell, wer zu weit weg spielt.
