Magdeburg verpasst pokal-trostpreis: lemgo triumphiert!
Schlag ins Gesicht für den Champions-League-Sieger! Der SC Magdeburg hat nicht nur das Halbfinale im DHB-Pokal verpasst, sondern auch die Chance auf den dritten Platz gegen den TBV Lemgo Lippe deutlich vergeben. Ein bitteres 31:35 deutet auf eine erschütternde Formkrise hin, die Trainer Bennet Wiegert nun eindringlich analysieren muss.

Die lemgoer zeigen kampfgeist
Während Magdeburg mit der Pleite gegen den Bergischen HC noch zu kämpfen hatte, präsentierte sich Lemgo Lippe in blendender Form. Torhüter Constantin Möstl war mit 17 Paraden der Schlüssel zum Erfolg, während Tim Suton mit acht Treffern den Angriff der Lipper anführte. Die Mannschaft hatte am Vortag zwar gegen die Füchse Berlin die Oberhand behalten, doch gegen Magdeburg offenbarte sie eine neue Energie.
Das Aus im Pokal bedeutet für den SCM auch den Verlust der Möglichkeit, die nächste Pokalsaison bereits im Achtelfinale zu beginnen – ein herber Rückschlag für die ambitionierten Ziele des Vereins. Die Magdeburger müssen sich nun auf zwei weitere Titelchancen konzentrieren. Die Bundesliga scheint mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger SG Flensburg-Handewitt bereits sicher, doch die Konzentration sollte nun voll auf die Champions League gerichtet sein.
Ein Blick nach vorn: Das Viertelfinal-Hinspiel bei Pick Szeged am 29. April wird entscheidend sein, um das Ticket für ein Final Four in Köln zu sichern. Doch die heutige Niederlage wirft einen langen Schatten auf die anstehenden Aufgaben. Die Fans erachten es als selbstverständlich, dass der SCM sich nun neu sammelt und mit frischer Energie in die kommenden Herausforderungen geht. Die Frage ist, ob Wiegert die passende Lösung für die aktuelle Gemütslage gefunden hat.
