Lipowitz übersteht massensturz in slowenien – tour-generalprobe weiter!

Ein wilder Sturz auf der zweiten Etappe der Slowenien-Rundfahrt sorgte für Nervenkitzel, doch Radprofi Florian Lipowitz blieb unversehrt. Der Vorfall wirft einen interessanten Schatten auf die Vorbereitungen für die anstehende Tour de France.

Zusammenstoß auf der abfahrt: chaos im peloton

Zusammenstoß auf der abfahrt: chaos im peloton

Der Massensturz ereignete sich rund 30 Kilometer vor dem Ziel auf einer anspruchsvollen Abfahrt. Rund 30 Fahrer waren betroffen, was eine sofortige Unterbrechung und Neutralisierung des Rennens für 25 Minuten notwendig machte. Das medizinische Team des Rennens war gezwungen, sich um die verletzten Sportler zu kümmern, während die Spannung im Peloton spürbar anstieg.

Lipowitz hatte Glück im Unglück und konnte den Unfall passieren lassen. Er erreichte das schließlich wieder aufgekommene Rennen als 45. im Peloton, zeitgleich mit dem serbischen Etappensieger Dusan Rajovic. Ein Teamerfolg, der zeigt, dass das Team Red Bull-Bora-hansgrohe gut aufgestellt ist.

Die Slowenien-Rundfahrt dient Lipowitz als wichtige Generalprobe vor der Tour de France, die am 4. Juli in Barcelona beginnt. Der zweifache Slowenien-Sieger Tadej Pogacar, der dieses Jahr beim Rennen fehlt und stattdessen bei der Tour de Suisse seine Form testet, lässt grüßen.

Die Mannschaftsaufstellung in Slowenien ist interessant, denn nur zwei Teams der World Tour sind am Start. Nach den ersten zwei eher flachen Etappen wartet am Freitag eine anspruchsvollere dritte Etappe auf die Fahrer. Der Red-Bull-Rennstall demonstriert hier seine Stärke und zeigt, dass er bereit ist für die großen Herausforderungen.

Die Tatsache, dass in Slowenien bisher nur einmal ein deutscher Fahrer einen Etappensieg errungen hat – Tobias Steinhauser im Jahr 1994, der Vater des Paris-Nizza-Dritten Georg Steinhauser – unterstreicht die Schwierigkeit, hier erfolgreich zu sein. Doch Lipowitz und sein Team haben gezeigt, dass sie bereit sind, diese Herausforderung anzunehmen.