Josi schreibt mit 35. assist wild-card-geschichte – schweizer blockieren nhl

Roman Josi lässt Nashville jubeln, Akira Schmid verliert das Duell der Schweizer, Pius Suter trifft gegen sein Ex-Team und Janis Moser zaubert in Unterzahl – die NHL-Nacht gehört den Eidgenossen, und die Playoff-Tür klafft nun weit.

40 Sekunden. So lange brauchte Steven Stamkos, um Schmid zu bezwingen und die Predators in Führung zu schieben. Der Schweizer Keeper blieb kalt, parierte danach stark, doch Nashville drehte auf. Im Mitteldrittel schlugen die Predators dreimal zu, Josi legte mit seinem 35. Assist der Saison beim 4:2-Endstand auf. Die Fangquote von Schmid: 80 % – hart, aber nicht entscheidend, weil Vegas vorne zu harmlos blieb.

St. louis hängt vancouver ab – suter trifft direkt

Pius Suter spielte 327 Tage für die Canucks, nun traf er sie mit dem Hammer. Nach Spielhälfte nagelte er den Rebound zum 1:0 für St. Louis. Die Blues gewannen 3:1, rücken auf sechs Punkte an die Wild-Card heran. Suter: 11:15 Minuten Eiszeit, +1, ein Schuss, ein geblockter Puck – kleine Zahlen, große Wirkung.

Moser spielt kucherov frei – lightning fliegt davon

Moser spielt kucherov frei – lightning fliegt davon

Janis Moser war in Unterzahl der Matchwinner. Er eroberte die Scheibe im eigenen Drittel, schickte einen 60-Meter-Pass auf Nikita Kucherov, der eiskalt vollstreckte. Sein sechfter Scorerpunkt in sieben Partien, die Bilanz steht bei +3. Edmonton war nach dem 1:4 chancenlos, Tampa siegt 5:2.

Die restlichen Schweizer blieben blasser. Lian Bichsel verlor mit Dallas 1:2 gegen Minnesota, blieb bei 14:48 Minuten auf dem Eis. Philipp Kurashev kassierte bei San Joses 1:4 gegen Philadelphia zwei Strafminuten und durfte nur 9:12 Minuten ran. Verletzt fehlten weiterhin Kevin Fiala und Nino Niederreiter.

Die Botschaft der Nacht: Josi treibt Nashville in die Postseason, Suter hält St. Louis am Leben, Moser schreibt Lightning-Power mit. Die Schweizer sind längst kein Beiwerk mehr – sie bestimmen das Rennen um die Wild Cards mit. Die Tabelle spricht jetzt ihre Sprache: Nashville auf Rang 8, St. Louis auf 10, nur zwei Punkte dahinter. Die Playoffs rücken näher – und die Schweizer sind mittendrin.