Handball-regionalligen: die aufsteiger stehen fest – wer steigt auf?
Die Saison neigt sich dem Ende zu und mit ihr die Entscheidung über die Aufsteiger in die 3. Liga. Nach intensiven Kämpfen in den zehn Regionalligen sind die Meister und einige Vizemeister bereits bekannt. Ein Blick auf die wichtigsten Fakten und überraschenden Wendungen.
Die neuen kräfte in der 3. liga
Insgesamt steigen zehn Mannschaften in die 3. Liga auf: HSV Hamburg II, HV Grün-Weiß Werder und TSV Burgdorf II als Meister sowie MTV Großenheidorn, Sportfreunde Loxten, TSV Bayer Dormagen II, NHV Concordia Delitzsch 2010, HV Vallendar, ESG Gensungen/Felsberg und TSB Schwäbisch Gmünd. Die Spannung war besonders in einigen Ligen hoch, wo sich die Entscheidung bis zur letzten Minute hinzog.
Der HSV Hamburg II dominierte in der Regionalliga Nord mit beeindruckenden 48 Punkten und einem Torverhältnis von 807:696. Die Konkurrenz hatte keine Chance, TSV Hürup und TSV Ellerbek kämpften zwar um die vorderen Plätze, konnten den Hanseaten aber nicht mehr abfangen.
Auch in der Regionalliga Nord-Ost setzte sich HV Grün-Weiß Werder durch, obwohl der LHC Cottbus und die SG OSF Berlin lange Zeit ein ernstzunehmender Gegner waren. Die Meisterschaft wurde mit 46:4 Punkten deutlich gemacht.
In Niedersachsen-Bremen gab es ein enges Rennen zwischen TSV Burgdorf II und MTV Großenheidorn. Letztendlich konnte sich Burgdorf II mit 42:10 Punkten gegen den MTV durchsetzen, während der Northeimer HC trotz starker Leistung knapp verpasste, die Aufstiegsränge zu erreichen.
Die Sportfreunde Loxten zeigten in Westfalen eine beeindruckende Leistung und sicherten sich frühzeitig die Meisterschaft. Der VfL Gladbeck, mit Ex-Nationalspieler Michael Hegemann als neuem Trainer, wird versuchen, in der kommenden Saison einen weiteren Anlauf zu nehmen.
In Nordrhein setzte sich Bayer Dormagen II durch, während in Mitteldeutschland der NHV Concordia Delitzsch eine dominante Leistung zeigte und die Meisterschaft mit großem Abstand sicherstellte. Die Reserve vom HC Elbflorenz II und der SV Anhalt Bernburg komplettieren das Podest.
Die Regionalliga Südwest wurde vom HV Vallendar gewonnen, während in Hessen die ESG Gensungen/Felsberg die Meisterschaft souverän sicherstellte. Besonders spannend war die Situation in Baden-Württemberg, wo die TSB Schwäbisch Gmünd sich am Ende gegen starke Konkurrenz durchsetzen konnte.
Die Aufstiege zeigen, dass neben etablierten Teams auch neue Kräfte in der 3. Liga zu erwarten sind. Die kommenden Saisons versprechen spannende Duelle und eine hohe Leistungsdichte.

Ein blick auf die verfolger
Während die Meister bereits feststehen, kämpfen in vielen Regionalligen noch die Vizemeister um die begehrten Aufstiegsplätze. Die Saison endet mit einem spannenden Finale, bei dem es viel zu gewinnen gibt.
Die Regionalligen sind ein wichtiger Bestandteil des deutschen Handball-Nachwuchses. Hier können junge Talente Erfahrungen sammeln und sich für den Sprung in höhere Ligen empfehlen. Es bleibt abzuwarten, welche Spieler in Zukunft in den Profivereinen spielen werden.
Die Entscheidung ist gefallen: Die Regionalligen haben ihre Meister ermittelt und die Aufstiegsplätze vergeben. Die 3. Liga kann sich auf eine spannende neue Saison freuen.