Füchse berlin vor final4-hürde: kann krickau die abwehr stabilisieren?

Berlin steht vor einer nervenaufreibenden Nacht. Die Füchse Berlin müssen am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle gegen Veszprém gewinnen, um das Final4 der Champions League in Köln zu erreichen. Das Hinspiel ging knapp verloren – und die Abwehr der Berliner hatte große Probleme gegen den ungarischen Meister.

Die 7-gegen-6-taktik von veszprém: ein analyse-desaster

Die 7-gegen-6-taktik von veszprém: ein analyse-desaster

Trainer Nicolej Krickau zeigte sich nach dem Hinspiel sichtlich frustriert: „Das war eine Katastrophe bei uns. Wir haben die 7-gegen-6-Offensive von Veszprém überhaupt nicht verteidigt.“ Die Zahlen untermauern seine Aussage: Veszprém hatte 23 Ballbesitzsituationen im 7-gegen-6 und erzielte daraus unglaubliche 17 Tore. Ein Ergebnis, das nun abgestellt werden muss. „Das passiert uns nicht nochmal“, betonte Krickau, „darauf werden wir vorbereitet sein.“

Doch Veszprém schläft nicht. Der Trainer erwartet neue taktische Kniffe, um die Berliner erneut vor Probleme zu stellen. „Es wird wieder ein brutal hartes und enges Match“, so Krickau, „das hatten wir schon im Hinspiel recht.“

Die Ausgangslage ist für die Füchse so einfach wie schwierig. Sie müssen gewinnen – ohne Rücksicht auf Tore, ohne über den Vorsprung nachzurechnen. Ein Unentschieden würde Veszprém zum Weiterkommen reichen, aber Krickau lässt sich nicht beirren. „Klar, das ist ein kleiner Vorteil für sie, aber sie haben auch Druck. Wir können angreifen wie immer und wollen dieses Spiel gewinnen.“

Die Fans werden entscheidend sein. Krickau hofft auf eine begeisterte Unterstützung in der Max-Schmeling-Halle: „Ich hoffe, unsere Fans sind alle da und nicht ganz so auswärtsfreundlich wie sonst.“ Denn eines ist klar: Nur mit einer deutlich verbesserten Leistung im Vergleich zum Hinspiel – und einer stabilen Abwehr – haben die Füchse eine Chance im Kampf um das Final4.

Die Füchse müssen angreifen. Es ist ein 50:50-Spiel, und die Berliner müssen alles geben, um ihren Platz unter den Besten Europas zu verteidigen. Die Herausforderung ist klar, die Antwort liegt auf dem Spielfeld.