Handball-em: dänemark triumphiert, aber der abstand schrumpft – gidsels analyse

Dänemark holt em-titel, aber turnier zeigt neue entwicklungen

Dänemark hat sich am Ende der Handball-Europameisterschaft durchgesetzt und den Titel gewonnen. Doch das Turnier offenbarte, dass die Weltspitze im Handball immer näher zusammenrückt. Diesen Eindruck teilt auch Welthandballer Mathias Gidsel, der in seinem Newsletter „Gidsel Circle“ seine Beobachtungen und Einschätzungen zum Turnier veröffentlichte. Er hob besonders die Fortschritte verschiedener Nationen hervor.

Gidsel lobt die entwicklung des deutschen teams

Gidsel lobt die entwicklung des deutschen teams

Sascha Klahn fasste Gidsels Worte zusammen: „Es war keine Europameisterschaft, bei der wir uns zurücklehnen konnten. Die Spiele waren eng, für uns genauso wie für die anderen Top-Nationen.“ Auch die dänische Mannschaft musste sich trotz ihres Erfolgs strecken. Gidsel betonte, dass sie durch Verletzungen und ungewohnt knappe Spiele gefordert wurden. Besonders das Vorrundenspiel gegen Portugal, das mit zwei Toren verloren ging, erhöhte den Druck.

Deutsches team auf dem vormarsch

Deutsches team auf dem vormarsch

„Was mir in diesem Turnier besonders aufgefallen ist, war das allgemeine Niveau. Der Handball in Europa ist sehr stark, und mehrere Teams haben klare Schritte nach vorne gemacht“, so der 26-Jährige. Dabei beeindruckte ihn insbesondere die deutsche Nationalmannschaft: „Ich lebe in Berlin und fühle mich dem Land und den Menschen verbunden. Ich habe großen Respekt vor der Mannschaft und der Qualität, die sie mitbringt.“

Stabilität und zukunftsperspektiven für deutschland

Gidsel sieht das deutsche Team immer stabiler und schwerer zu schlagen: „Ich sehe eine gute Zukunft für sie. Vor allem auf heimischem Boden 2027 werden sie schwer zu schlagen sein.“ Diese Einschätzung bestärkt die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

Island und färöer-inseln beeindrucken

Auch die Leistung der isländischen Nationalmannschaft, die im Spiel um Platz drei gegen Kroatien unterlag, fand Anerkennung bei Gidsel: „Es wirkt wie eine Mannschaft, die das Potenzial, das sich lange aufgebaut hat, jetzt abrufen kann.“ Er lobte die beeindruckende Handballkultur auf der kleinen Insel. Die Färöer-Inseln hinterließen ebenfalls einen positiven Eindruck, trotz des Ausscheidens in der Vorrunde, durch ihren Mut und ihre Energie.

Heimvorteil als entscheidender faktor

Am Ende betonte Gidsel den entscheidenden Vorteil der heimischen Kulisse für den EM-Titel. Dieser Vorteil wird auch der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2027 zugutekommen. Ob die Dänen um Mathias Gidsel dann zu schlagen sein werden, bleibt abzuwarten. Die Vorfreude auf das Heimturnier steigt.

Zusammenfassung der wichtigsten punkte

  • Dänemark ist Europameister, aber der Wettbewerb wird enger.
  • Deutschland macht große Fortschritte und wird 2027 ein starker Gegner sein.
  • Island und die Färöer-Inseln haben mit ihrer Leistung beeindruckt.
  • Der Heimvorteil wird für die deutsche Mannschaft bei der WM 2027 entscheidend sein.