Var-debatte um atlético-tor: cta rechtfertigt strittige entscheidung

Madrid brodelt! Der Technische Schiedsrichter-Ausschuss (CTA) hat die umstrittene Torerlaubnis für Atlético Madrid gegen Valencia verteidigt – eine Entscheidung, die die Gemüter erhitzt und die Rolle des VAR erneut in Frage stellt. Statt einer klaren Ansage folgte eine juristische Winkelzocke, die viele Fans verblüfft zurücklässt.

Der moment, der alles veränderte

Der moment, der alles veränderte

In der 82. Minute, als Atlético bereits mit 0:1 führte, profitierte Miguel Cubo von der Passivität der Valencia-Verteidiger. Diese hatten gehandelt, als ob der Assistant-Schiedsrichter bereits auf Abseits entschieden hätte. Doch der Assistant zögerte – eine Entscheidung, die nun vom CTA als korrekt gewertet wird. Der Treffer fiel, Atlético gewann 0:2, und die Diskussion begann.

Der CTA beruft sich auf die geltenden Regeln: “Ein Ball bleibt im Spiel, bis der Schiedsrichter die Aktion ausdrücklich unterbricht, unabhängig von der Signalgebung des Assistants.” Ein klarer Regeltext, der aber in der Praxis offenbar Interpretationsspielraum lässt. Das Problem liegt demnach nicht bei der Entscheidung des Schiedsrichters, der das Spiel laufen ließ, sondern bei der des Assistant-Schiedsrichters.

Lo que nadie cuenta es, dass diese „Delay“-Strategie, die nun gefordert wird, das Spielfeld in einen Zustand der Ungewissheit versetzt. Die Abwehrspieler stehen wie erstarrt da, der Angriff kann nicht mehr optimal agieren, und der VAR bekommt mehr Zeit, sich die Situation anzusehen. Klingt gut in der Theorie, führt aber in der Praxis zu Zögerlichkeit und Verwirrung – und möglicherweise zu unfairen Vorteilen.

Die Forderung des CTA, dass Assistant-Schiedsrichter in „knappen Abseitssituationen mit möglicher Torerzielung“ die Signalgebung verzögern sollen, ist ein Eingeständnis: Der Mensch irrt. Und wenn der VAR dann auch noch Zeit braucht, um die Situation zu beurteilen, dann kann der Spielfluss unterbrochen werden. Die Spannung, die den Fußball so auszeichnet, verfliegt.

Es bleibt die Frage, ob diese Regeländerung wirklich zu mehr Gerechtigkeit führt oder ob sie den Fußball nicht eher verlangsamt und den VAR-Saal zur wichtigsten Instanz auf dem Spielfeld macht. Denn eines ist klar: Die Entscheidung des CTA ist ein Zeichen dafür, dass der VAR noch lange nicht ausgereift ist und die Diskussion um seine Rolle weitergehen wird.