Kiwior verlässt arsenal: porto schnappt sich innenverteidiger für 17 millionen
Während die Fußballwelt gebannt auf das Champions-League-Halbfinale zwischen Atlético und Arsenal wartet, vollzieht sich im Hintergrund ein Wechsel, der die Kaderplanung der Gunners maßgeblich beeinflusst. Jakub Kiwior, der polnische Innenverteidiger, verlässt London und schließt sich dem FC Porto an – ein Deal, der bereits länger im Raum stand und nun offiziell ist.

Kaufoption aktiviert: porto sichert sich kiwior langfristig
Die Portugiesen zogen die im Leihgeschäft vereinbarte Kaufoption und zahlten Arsenal eine fixe Ablöse von 17 Millionen Euro. Zusätzlich können weitere fünf Millionen Euro an die Gunners fließen, sollten Kiwior im weiteren Verlauf seiner Karriere in Porto erfolgreich verkauft werden. Porto stattet den 26-Jährigen mit einem langfristigen Vertrag bis Juni 2030 aus, der gleichzeitig eine Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro beinhaltet. Ein deutliches Signal des portugiesischen Klubs, dass sie fest mit Kiwior rechnen.
Arsenal hingegen profitiert weiterhin von der Transaktion. Obwohl Kiwior nicht den erhofften Durchbruch in der Premier League erlebte, sichern sich die Londoner eine Beteiligung an einem möglichen zukünftigen Transfer des Verteidigers. Das zeigt, dass die Gunners ihre wirtschaftliche Expertise auch bei Leihtransaktionen unter Beweis stellen.
Kiwior kam im Januar 2023 von Spezia zu Arsenal und bestritt in knapp zweieinhalb Jahren 44 Premier-League-Spiele. Seine Zeit in London war zwar von einigen verletzungsbedingten Ausfällen geprägt, doch er konnte immerhin wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Entscheidung, ihn abzugeben, ist jedoch verständlich, angesichts der Konkurrenz im Arsenal-Kader und der Notwendigkeit, die finanzielle Flexibilität zu erhalten.
Während der Fokus nun wieder voll und ganz auf den sportlichen Zielen liegt – insbesondere dem Halbfinalrückspiel gegen Atlético – arbeitet Arsenal parallel an der Kaderplanung für die kommende Saison. Der Abgang von Kiwior könnte eine Gelegenheit für andere Innenverteidiger im Team sein, ihre Chance zu ergreifen. Die Transferperiode verspricht also weitere spannende Entwicklungen im Hause Arsenal.
