Gnabry schweigt – und lässt seine tore sprechen
Zwei Tore, 46 von 48 Pässen angekommen, alle vier Zweikämpfe gewonnen. Serge Gnabry gegen Union Berlin war keine Leistung, die man erklären oder verteidigen musste. Sie stand einfach da, unübersehbar, wie er selbst beim Verlassen des Platzes: nicht quer über das Feld zur Bank, sondern an der Nordkurve entlang, wo die Fans ihn feierten, als hätten sie schon lange auf diesen Moment gewartet.

Die zahlen, die keine diskussion mehr zulassen
Man kann über Gnabry reden. Man kann Zweifel säen, Theorien über Vertragstaktik konstruieren und Formkurven misstrauisch beäugen. Aber gegen diese Statistiken kommt kein Kritiker mehr an. Seit Wochen liefert der 30-Jährige auf einem Niveau, das selbst Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz zu einer schlichten, aber treffenden Einschätzung trieb: „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns, nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine.
