Gislason-zukunft: schwenker erwartet baldige entscheidung!
Die Handball-Szene bangt: Wird Alfred Gislason nach der EM-Silbermedaille weiterhin Bundestrainer? Während der Sportvorstand Meckes vorsichtig formuliert, drückt Liga-Präsident Uwe Schwenker die Erwartungen deutlicher aus. Eine Entscheidung könnte schneller kommen, als viele denken.

Die uhr tickt: wm-vorbereitung unter druck
Sascha Klahn, der HBL-Präsident, sieht die Dringlichkeit klar: „Ich gehe davon aus, dass es hier bis zum Ende dieser laufenden Saison eine Entscheidung gibt“, erklärte Schwenker am Rande der SID Mixedzone. Der Grund ist simpel: Die Vorbereitung auf die Handball-WM muss mit klarer Personalie beginnen. Die Mannschaft braucht Sicherheit, mit wem sie in die Saison geht – und wie es nach dem hochkarätigen Turnier weitergeht.
Die Fakten liegen auf dem Tisch: Gislasons Vertrag läuft erst nach der Heim-WM 2027 aus. Doch der isländische Erfolgscoach hat bereits seinen Wunsch geäußert, auch über das Turnier hinaus an der Seitenlinie zu stehen. Der DHB-Präsidiumsmitglied Schwenker betont, dass intensive Gespräche unter der Leitung von Meckes laufen, um die bestmögliche Lösung für den deutschen Handball zu finden. Die Bundesliga-Saison endet zwar am 7. Juni, doch die Diskussionen scheinen in vollem Gange zu sein.
Schwenker, der einst als Manager beim THW Kiel eng mit Gislason zusammenarbeitete – er war sogar dessen Trauzeuge – würdigt die Leistungen des Trainers: „Er ist sicherlich derjenige, der als Architekt hinter dieser Mannschaft steht, der den Umbruch eingeleitet hat und es geschafft, bei den großen Events die Ruhe zu behalten und positiv auf die Mannschaft einzuwirken.“ Seine ruhige Führung und sein taktisches Geschick haben maßgeblich zum Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen.
Doch der Druck wächst. Die Spieler müssen wissen, wer sie in die WM führt, und die Fans wollen Klarheit über die zukünftige Ausrichtung des Teams. Die Entscheidung wird nicht leichtfallen, aber die Zeit drängt. Nur so kann Deutschland bei der WM wieder um die Medaille kämpfen – mit einem Bundestrainer, der die Mannschaft von Herzen unterstützt.
