Fantacalcio-serie-a: suzuki versenkt millionen teams mit 0,5 punkten

0,5 – das ist kein Bankkonto, das ist ein Fanta-Grab. Parms Schlussmann Zion Suzuki schaffte am 28. Spieltag das Kunststück, mit gerade mal einem halben Zähler die meisten italienischen Fantacalcio-Keller zu füllen. Vier Gegentore in Turin, Schuld am 0:1, Saisondefizit geadelt.

Leao geht unter – und mit ihm 38 % aller manager

Rafael Leao war der heimliche Hauptgewinner der Runde – nur leider in die falsche Richtung. 38 % der Teams hatten den Portugiesen auf dem Feld, 38 % schauten auf ein Geisterspiel. Keine Balleroberung, keine Dribblung, keine Note über der 4. Rom? Ein Spaziergang ohne Schuhe.

Die Flop-XI der „Gazzetta“ liest sich wie ein Befreiungsschlag für alle, die sich fragen, warum der Fantacalcio so brutal ist. In der Abwehr: vier Gelb-Gestrandete – Estupinan, Kolasinac, Delprato, Kabasele –, allesamt zwischen 3,5 und 4,5 Punkten. Kein Header gewonnen, kein Pass angekommen, nur noch Buh-Rufe im Ohr.

Mittelfeld? Da gratuliert Naby Keita mit einer 3 dem VfB, endlich wieder ganz unten mit dabei. Neben ihm spielen Bondo (4) und Anguissa (4,5) das Drumherum, das keiner hören will. Ballverluste im Takt, Zweikampfquote wie ein Wintergarten: durchsichtig.

Rot statt tor – durosinmis faust verändert die liga

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Stürmer Ebene: Matteo Durosinmi traf – allerdings Mina, nicht den Ball. Platzverweis, 3 Punkte, Tabelle purzeln. Neben ihm Nzola (4,5) und der bereits erwähnte Leao, ein Trio, das selbst beim VAR keine Review mehr wert ist.

Die Zahlen sind hart, die Lehren klar: Ein einziger Blackout reicht, um Wochenplanungen zu versenken. 80 Euro für Panini-Album plus „Gazzetta“-Digital? Da investieren lieber Manager in Ersatzkeeper, bevor Suzuki wieder mit 0,5 vom Platz fliegt.

Für TSV Pelkum Sportwelt heißt das: Wir belohnen keine Namen, wir belohnen Form. Und diese Woche haben nur zwei Dinge wirklich Form – die Unterseite der Tabelle und die Schuldzuweisungen auf Twitter.